Der ASV Niederndorf hat bei der Herzogenauracher Stadtmeisterschaft im Hallenfußball das fast Unmögliche möglich gemacht. Nach einem 1:3-Rückstand gegen den Titelverteidiger und Favoriten, dem 1.FC Herzogenaurach, erkämpfte sich der ASV doch noch ein Unentschieden und bewies schließlich im Siebenmeterschießen mehr Treffsicherheit.
Mit Hammerbach, FC Herzogenaurach und Niederndorf standen sich in der Gruppe A in der Vorrunde die vermeintlich stärksten Mannschaften des Stadtgebiets gegenüber. Hier war der Topfavorit FC Herzogenrach nicht zu schlagen und auch der ASV Niederndorf zog mit 0:2 den Kürzeren.
In der Gruppe B trafen der Sieger des Freizeitturniers vom Wochenende davor, "Die Pumas", der ASV Herzogenaurach und der "Nordstern" aufeinander. Für manchen Zuschauer gab es hier mit dem Gruppensieg der "Pumas" eine kleine Überraschung. Der SC Nord erwies sich als fairer Gastgeber und landete sowohl in der Gruppe als auch nach dem Spiel um Platz 5 gegen den Hammerbacher SV, das die Mannen von SC-Trainer Peter Leuschner, ebenfalls mit 2:3 verloren, auf dem letzten Platz.

FCH bringt sich selbst um den Sieg


Der ASV Niederndorf kostete in der Gymnasiumtunrhalle alles aus. Schon im Halbfinale setzte man sich denkbar knapp mit 9:8 nach Siebenmeterschießen gegen "Die Pumas" durch, doch es sollte ein noch spannenderer Nachmittag werden. Im zweiten Halbfinale besiegte der 1.FC Herzogenaurach den ASV Herzogenaurach mit 2:0. In den letzten beiden Partien des Tages kam es dann zum Showdown.
Im Spiel um Platz 3 mussten "Die Pumas" gegen den ASV Herzogenaurach ebenfalls wieder in das Siebenmeterduell und unterlagen wiederholt mit viel Pech. Doch die Mannschaft nahm es sportlich. Im Endspiel standen sich anschließend der 1. FC Herzogenaurach und der ASV Niederndorf zum zweiten Mal an diesem Tag gegenüber. Nach einer 3:1-Führung sah es zwei Minuten vor Ende der Begegnung nach einer klaren Sache für den FC aus, doch dann machte das Team zwei mal hintereinander fast den gleichen Fehler und kassierte noch den 3:3-Ausgleich. Damit waren die Niederndorfer natürlich motiviert bis in die Haarspitzen und freuten sich entsprechend über den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Titelgewinn in diesem Jahr, als der letzte Siebenmeter im Netz hinter dem FC-Keeper zappelte.