Herzogenaurach

4. Vipa-Herzocross: Erfolgreiche Schlammschlacht

Tobias Heining aus Altenfurt teilt sich die Kräfte beim 4. Vipa-Herzocross am besten ein und verweist Vorjahressieger Bernd Hagen mit 13 Sekunden Vorsprung auf Rang 2.
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Sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad fand sich Tobias Heiniger auf schwierigem Untergrund gut zurecht und erreichete nach nur 53 Minuten als Erster das Ziel. Fotos: herzopress
Sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad fand sich Tobias Heiniger auf schwierigem Untergrund gut zurecht und erreichete nach nur 53 Minuten als Erster das Ziel. Fotos: herzopress
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Es war schlammig, nasskalt und ziemlich früh. Dinge, die an einem Wochenende normalerweise dazu veranlassen, im Bett zu bleiben. Rund 100 Männer und Frauen hielten diese Bedingungen jedoch nicht davon ab, beim 4. Vipa-Herzocross rund um das Gelände der Turnerschaft Herzogenaurach an den Start zu gehen. 4,3 Kilometer Laufen, 15 Kilometer Radfahren und weitere 2,5 Kilometer zu Fuß galt es bei diesem Duathlon zu bewältigen. Einer fand sich auf dem Parcours besonders gut zurecht: Tobias Heininger vom TSV Altenfurt kam nach 53 Minuten als erster wieder am TSH-Gelände an und feierte einen etwas überraschenden Sieg.

Vorjahressieger Barnd Hagen aus Forchheim, der mit 13 Sekunden Rückstand Zweiter wurde, zollte seinem Bezwinger großen Respekt, zumal Heining vom Start weg eine starke Leistung gezeigt hatte. Noch keine 300 Meter waren im Auftakt-Lauf zurückgelegt, da bildete sich bereits eine Spitzengruppe, die den Sieg unter sich ausmachte. Die Athleten lieferten sich einen harten Kampf, verausgabten sich auf dem matschigen Boden im Dohnwald. Seine Kräfte am besten eingeteilt hatte aber Heining. Dass er Hagen mit so großem Abstand auf Rang 2 verwies, darf durchaus als Überraschung gewertet werden. Die Bronzemedaille sicherte sich Lasse Ibert vor seinem Mannschaftskameraden Dominik Mages (Team Arndt).

Die Strecke vorab getestet

Die Lokalmatadoren aus der Laufsport- und Triathlonabteilung des Veranstalters der TS Herzogenaurach hielten sehr gut mit. Über Platz 5 freute sich Jochen Blasch, der sich im Zieleinlauf noch ein Küsschen von seiner Frau Petra abholte. Gleich dahinter finishte Marcel Zollhöfer Triathlon-Abteilungsleiter bei der TSH. Eine hervorragende Leistung der beiden, die unisono urteilten: "Die Strecke im Wald war schon recht rutschig und matschig, aber doch recht gut befahrbar". Blasch und Zollhöfer hatten die Strecke am Vortag sicherheitshalber noch getestet, damit nichts passieren kann.

Bei den Frauen - mit nur zehn Teilnehmerinnen war das Feld leider etwas schwach besetzt - war Elvira Flurschütz vom Team Icehouse nicht zu schlagen, die sich schon eine Woche zuvor beim Kellerwald-Crosslauf in Forchheim als Siegerin hatte feiern lassen.

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