Herzogenaurach

Spitzenergebnis: 77 Prozent der Herzogenauracher sind sportlich

Wirklich überraschend kam das Ergebnis für Bürgermeister German Hacker (SPD) nicht, aber er war natürlich dennoch sehr zufrieden damit. Die Integrierte Sportentwicklungsplanung (Isep) für Herzogenaurach ist jetzt fertig gestellt und hat ergeben, dass 77 Prozent aller Befragten angegeben haben, dass sie Sport treiben.
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Herzogenaurach bewegt sich: Laut Uni-Studie treiben 77 Prozent der Bürger aktiv Sport.  Foto: Archiv
Herzogenaurach bewegt sich: Laut Uni-Studie treiben 77 Prozent der Bürger aktiv Sport. Foto: Archiv
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Zugrunde lag eine repräsentative Telefonbefragung der Haushalte und Bürger. 1066 Antworten wurden ausgewertet. Die 77 Prozent sind übrigens Spitzenwert, erläuterte Hacker. Das hat das beauftragte Institut für Sportwissenschaft und Sport der Uni Erlangen ermittelt. Dieses Institut war schon für mehrere andere Städte tätig.
Hacker freut sich über das Ergebnis von mehr als drei Viertel der Bürger, auch wenn er manche Zahl schon vorher so eingeschätzt hatte. Dennoch "war ich positiv erstaunt, wie bewegungsfreundlich die Bürger doch sind", sagte er. Das passe bestens zum Motto der Stadt "Bewegend".

Am kommenden Donnerstag wird der Sportentwicklungsplan dem Stadtrat in öffentlicher Sitzung vorgestellt (18 Uhr). Dann will der Bürgermeister auch wiederholt feststellen, dass im Rathaus eine Stelle für das Sportmanagement geschaffen werden soll.
Denn ein weiteres Ergebnis der Ausarbeitung sei, dass die Stadt zwar nicht dringend eine zusätzliche Halle brauche. Die Ausarbeitung ergebe aber, dass diese Frage zwingend geprüft werden müsse. Und genau das sei ein Teil der Arbeit für die neue Stelle im Rathaus.

Die Hallenfrage ist für Hacker nicht das entscheidende Ergebnis. Viele Maßnahmen werden angeregt, die darüber hinaus gehen. Und das in sehr unterschiedlichen Bereichen. Sehr positiv sei, dass schon sehr viele Menschen Sport treiben, und das hauptsächlich außerhalb der Vereine. Meistens geschehe das sogar außerhalb von Sporthallen. Angeregt wird deshalb unter anderem ein Rundkurs für Skater und Jogger. Solche Angebote für den Breitensport sind für Hacker ebenso wichtig wie "andere Rufe", die man zweifellos ernsthaft prüfen müsse.
Die Integrierte Sportentwicklungsplanung war im Februar gestartet worden, umfasste Workshops und Umfragen und führte letztlich zu einem 139 Seiten starken Ergebnis.

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