Adelsdorf
Bauarbeiten

Sperrung: Grünes Licht für die B 470 bei Adelsdorf

Einen Monat herrschte in und um Adelsdorf Verkehrschaos, während die B 470 gesperrt war. Ein Ende ist in Sicht.
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Endspurt bei der Sanierung: Die Ampeln, die an der B 470 installiert wurden, werden voraussichtlich am Dienstag in Betrieb genommen. Fotos: Franziska Rieger
Endspurt bei der Sanierung: Die Ampeln, die an der B 470 installiert wurden, werden voraussichtlich am Dienstag in Betrieb genommen. Fotos: Franziska Rieger
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Aufatmen in Adelsdorf: Wie geplant soll die Fahrbahnsanierung der B 470 an diesem Wochenende beendet sein. Sperrungen im Gemeindegebiet und Umleitungen werden dann aufgehoben. Das Staatliche Bauamt Nürnberg, der Bauherr der Maßnahme, hatte eine Sperrung bis zum 31. August angekündigt. Läuft alles nach Plan, bleibt es dabei.

Die Ampelanlage, die an der Kreuzung zur ERH 16 installiert wurde, wird voraussichtlich am Dienstag in Betrieb genommen. Die Ampeln stehen bereits, Arbeiter ziehen weiße Straßenmarkierungen. In Adelsdorf hofft man trotzdem weiterhin auf einen Kreisverkehr, der die B 470 mit den Einfahrten nach Adelsdorf und Neuhaus (ERH 16) verbindet.

Weiter hoffen auf einen Kreisel

"Wir werden das weiterhin kritisch verfolgen und schauen, ob das so funktioniert, wie man uns das gesagt hat", betont Bürgermeister Karsten Fischkal (FW). Es sei ein einstimmiger Beschluss im Kreistag gewesen, einen Kreisverkehr zu planen, erinnerte er vor Kurzem in einer Sitzung des Gremiums. Ein Prinzipienreiter sei er aber nicht: "Wenn sich herausstellt, dass die Ampel funktioniert, dann Hut ab", sagt Fischkal. Das wird sich freilich erst in der nächsten Zeit zeigen.

Vorerst ist Fischkal froh, dass die Sperrung bald ein Ende hat. "Das große Verkehrschaos ist ausgeblieben", sagt Fischkal. Behinderungen habe es durchaus gegeben, meist seien die aber eher punktuell und zeitlich befristet gewesen.

"Für die Anwohner in den Wohngebieten war es eine Belastung", betont Fischkal. Besonders auf der Umleitungsstrecke vom Läusbergring über den Eisweiher bis zur Bahnhofstraße war deutlich mehr Verkehr.

Auch die Einbahnstraße in der Hauptstraße sorgte für Verwirrung, nicht alle Verkehrsteilnehmer haben diese ordnungsgemäß beachtet. "Am Anfang war es schwierig, bis sich die Leute daran gewöhnt haben", sagt Thomas Gamm, stellvertretender Polizeichef von Höchstadt. Aufgrund der Bürgerbeschwerden habe die Polizei verstärkt kontrolliert, am Anfang sogar täglich.

Viele Verwarnungen

Rund 100 mündliche Verwarnungen musste die Polizei gleich am ersten Tag der Sperre aussprechen. "Wenn keine konsequenten Kontrollen stattgefunden hätten, hätte es noch länger gedauert, bis die Leute das eingesehen hätten", so Gamm. Nach der Anfangsphase ist es dann auch nicht mehr bei mündlichen Verwarnungen geblieben, Geldstrafen wurden erhoben. Mit der Zeit hätten die Verkehrsverstöße nachgelassen.

Unter der Sperrung mussten nicht nur die Adelsdorfer, sondern auch die Bewohner in Medbach leiden. Ganze Kolonnen haben sich durch den beschaulichen Ort geschlängelt. Auch hier dürfen die Bewohner bald wieder aufatmen.



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