Röttenbach
Spatenstich

Sozialer Wohnungsbau in Röttenbach beginnt

Die Gesellschaft Gewoland realisiert in Röttenbach ihr erstes Projekt. Es entstehen 15 Wohneinheiten.
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Gernot Küchler, Alexander Tritthart, Ludwig Wahl. Norbert Stumpf und Florian Janik (v. l.) beim Spatenstich     Foto: Johanna Blum
Gernot Küchler, Alexander Tritthart, Ludwig Wahl. Norbert Stumpf und Florian Janik (v. l.) beim Spatenstich Foto: Johanna Blum
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Mit dem Spatenstich wurde am Montag in Röttenbach das erste Bauprojekt der Wohnungsbaugesellschaft Gewoland begonnen. Die Gesellschaft wurde 2018 gegründet, um im Erlanger Umland den Bau von bezahlbarem Mietwohnungsraum realisieren zu können.

In Röttenbach entsteht in zentraler Lage eine Anlage mit 15 Wohnungen entlang dem ruhig gelegenen St.-Mauritius-Weg in direkter Nachbarschaft zu Kirche, Apotheke und der Weiherlandschaft. Es werden zehn Zwei-Zimmer-Wohnungen, eine Drei-Zimmer-Wohnung und vier Vier-Zimmer-Wohnungen - barrierefrei sowie nach EOF-Standard (Einkommensorientierte Förderung) - gebaut. Die durchschnittliche Miete beläuft sich auf rund 5,50 Euro pro Quadratmeter.

Röttenbachs Bürgermeister Ludwig Wahl (FW) ist sehr stolz auf das Planungsergebnis. "Uns war von Anfang an wichtig, eine Planung zu präsentieren, die von allen Beteiligten als Bereicherung für den Standort betrachtet wird." Der Baukörper ist mit drei Vollgeschossen zuzüglich Kellergeschoss vorgesehen. Auf der Südseite des Gebäudes sind die Terrassen und Balkone zu den Wohnungen angeordnet und orientieren sich zu den Grünanlagen des Grundstücks. Parkplätze befinden sich hinter dem Gebäude. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

Wichtig ist Wahl der Mehrwert der partnerschaftlichen Zusammenarbeit in der Landkreisgesellschaft. "Als Mitglied der Gewoland können wir vom jahrelangen Know-how der Gewobau Erlangen profitieren. Alle Abstimmungsprozesse verliefen stets auf Augenhöhe und sehr zielorientiert." Gewoland-Geschäftsführer Gernot Küchler betonte, dass man in Röttenbach sehe, wie schnell sozialer Wohnungsbau umgesetzt werden könne, wenn Bürgermeister, Landratsamt und die Gesellschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten.

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