Herzogenaurach
Kalender

Schwarz-weiß und trotzdem bunt

Die meisten Fotografien stammen aus dem Privatbesitz sowie aus dem Archiv von Helmut Fischer und dem Stadtarchiv. Bilder einer Stadt.
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Bürgermeister German Hacker (rechts) schaut sich die Fotos genau an. Helmut Fischer (2.v.l.) war wieder bei der Fotoauswahl aktiv.  Foto: Busch
Bürgermeister German Hacker (rechts) schaut sich die Fotos genau an. Helmut Fischer (2.v.l.) war wieder bei der Fotoauswahl aktiv. Foto: Busch

Die Spitze des Heimatvereins ist stolz. Wieder einmal waren der Vorstand Klaus-Peter Gäbelein und Christian Kindler sowie Fotograf und Fotosammler Helmut Fischer beim ersten Bürgermeister German Hacker zu Gast, um den neuen Heimatkalender vorzustellen.

Gäbelein erklärt: "Wir haben uns wieder einmal den historischen Bildern gewidmet." So finden sich auf den zwölf Kalenderblättern unter anderem der alte Bahnhof in Herzogenaurach, das Hallenbad in der Carl-Platz-Schule, das "Schnitt- und Wollwarengeschäft von Joh. Michael Daßler", das Elternhaus aller Daßlers und der Webbach-Weiher.

Die meisten Fotografien stammen aus dem Privatbesitz sowie aus dem Archiv von Helmut Fischer und dem Stadtarchiv. Kindler plaudert aus dem Nähkästchen, dass Fischer und Gäbelein sehr intensiv über die Bilder diskutieren, welche denn nun genommen werden sollten. Konnte damit aber auch sicherstellen, dass es noch genug Fotos für weitere Kalender gebe.

Bei der Vorstellung des Kalenders waren es auch Fischer und Gäbelein, die die Geschichten rund um die Geschichte kannten. Der eine wusste Bescheid, wo der Großvater des Bürgermeisters seine Zahnarztpraxis hatte, der andere, dass das Hallenbad in der Carl-Platz-Schule schon existierte, als "die Erlanger noch gar nicht wussten, was ein Schwimmbad ist".

Eine Auflage von 2250 Exemplaren ist nun im Umlauf. Die Mitglieder des Heimatvereins erhalten den Kalender im Rahmen ihrer Mitgliedschaft - 20 Euro im Jahr. Andere Interessierte können den Kalender an den bekannten Verkaufsstellen für 7,90 Euro erwerben. Und wer den Kalender sprichwörtlich erleben will, hat die Chance dies mit dem Heimatverein zu tun. Der bietet nämlich immer wieder Stadtführungen an, die genau zu den Orten führen, wo die Bilder vor bis zu 100 Jahren entstanden sind.



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