Verspätung

Schleichweg durch Aischpark-Center-Baustelle in Höchstadt

Der Kieferndorfer Weg in Höchstadt ist auf Höhe des Aischpark-Centers ab sofort für Fußgänger wieder passierbar. Die Straße folgt am 23. Juli.
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Bürgermeister Brehm (links) und Freibadchef Philipp testen den vorab freigegebenen Fußweg entlang der Baustelle. Foto: Andreas Dorsch
Bürgermeister Brehm (links) und Freibadchef Philipp testen den vorab freigegebenen Fußweg entlang der Baustelle. Foto: Andreas Dorsch
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Laut ursprünglichem Zeitplan hätte der neu angelegte Kieferndorfer Weg auf Höhe des Aischpark-Centers schon Ende Juni wieder für den Verkehr freigegeben werden sollen. Neuer Fertigstellungstermin für die Hauptverbindung zwischen Innenstadt und Freibad ist jetzt der 23. Juli. Auf Drängen der Stadt wird ab heute wenigstens der Fußweg entlang der Straßenbaustelle nutzbar.
Ursache für die Baustelle ist die geforderte extra Linksabbiegespur auf die 700 Parkplätze am Fachmarktzentrum. Die Kosten für die Straßenerneuerung übernimmt der Investor.

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) und Freibadchef Hans-Peter Philipp testeten am Mittwoch den neuen Fußweg und begrüßten das Provisorium, auf dem nur noch die Feinschicht fehlt. Jetzt können zumindest Fußgänger und Radler wieder auf direktem Weg das Freibad ansteuern. Aus Sicherheitsgründen sollten Radler entlang der Baustelle allerdings schieben, Kleinkinder von Erwachsenen begleitet werden.


Weniger Fahrräder

Klagen über den gesperrten Kieferndorfer Weg hat Philipp übrigens kaum zu hören bekommen. Allerdings registriert das Freibad-Personal weniger Fahrräder, dafür werden mehr Kinder mit dem Auto gebracht.

Während die Straße etwas in Verzug ist, liegt das Aischpark-Center selbst voll im Zeitplan, sagte Bauleiter Stefan Müller. Die Einweihung dieses Höchstadter Fachmarktzentrums, das laut Müller das größte in Bayern ist, soll am 17. Oktober stattfinden.

Manfred Zeus, Bauleiter für die Straße, lobte beim Ortstermin die Mitarbeiter der Höchstadter Wasserversorgung, die in Rekordzeit neue Leitungen und Anschlüsse verlegt haben.

Bürgermeister Brehm attestierte auch dem Bauherrn eine "hervorragende Zusammenarbeit". Er sieht das Einkaufszentrum als "Antwort aufs Internet. Hier gibt es alles und 700 Parkplätze vor der Tür." Auf einer knapp tausend Quadratmeter großen Plattform ist multimediale Werbung für Höchstadt als Einkaufsstadt geplant. Es könnte eine Nachbildung des Stadtturms geben und speziell auf die Geschäfte in der Innenstadt verwiesen werden. Mit einem Shuttlebus will Brehm wenigstens einen Teil der täglich 6000 erwarteten Kunden ins Zentrum Höchstadts bringen.


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