Vestenbergsgreuth
Neuheit

Schaukeln bis der Arzt kommt

Vestenbergsgreuth steigert seine Attraktivität mit einem Schaukelweg. Kinder und Erwachsene können sich auf unterschiedlichsten Geräten austoben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die neuen Schaukeln im ersten Test.  Foto: Andreas Dorsch
Die neuen Schaukeln im ersten Test. Foto: Andreas Dorsch
+4 Bilder

Weil ihm der Freizeitpark in Geiselwind zu überlaufen war, hat er einfach mal im Internet geschaut, was es sonst noch in der Region für Kinder gibt und ist dabei auf Vestenbergsgreuth gestoßen. Der Vater der kleinen Laura aus Frankfurt steuerte am Freitag mit seiner Familie die Steigerwaldgemeinde an und alle kamen hier auf ihre Kosten.

Bekannt ist Vestenbergsgreuth bisher durch seine Freizeitangebote Sommerrodelbahn mit Bierkeller, Minigolf und Kräutergarten Martin Bauer. Mit dem "Greuther Schaukelweg" kommt jetzt eine neue touristische Attraktion dazu, die Waltraud Enkert und Mirjam Stumpf aus der FT-Redaktion zusammen mit der kleinen Laura aus Frankfurt und der ortskundigen Sophia einem ersten Test unterzogen.

Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB) kam die Idee vor Jahren bei einem Ausflug in den Bayerischen Wald. Es sollte etwas für alle Altersgruppen werden, auch für Erwachsene, vor allem für die ganze Familie. So entstanden in einem ersten Bauabschnitt vier Stationen mit jeweils unterschiedlichen Schaukelanlagen. Die liegen an einem zwei Kilometer langen Rundweg, der zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen ist. Notfalls können die einzelnen Schaukeln aber auch mit dem Auto angefahren werden. Lottes hält den Schaukelweg für ideal, um Kinder zum Spazierengehen zu animieren. Wenn er seinen Enkeln sagt, dass es jetzt zur nächsten Schaukel geht, rennen die sofort los.

Start und Ziel des Schaukelwegs ist die Sommerrodelbahn. Über das Leader-Programm von der EU gefördert, ist auch noch eine Erweiterung auf neun Stationen geplant. Noch ist der Kernweg aber nicht ganz fertig. Es fehlt die Beschilderung und der frisch angesäte Rasen ist noch nicht überall aufgegangen.

Die FT-Mitarbeiterinnen sind von den Schaukeln begeistert, auch wenn manche Geräte auf den ersten Blick gar nicht als Schaukeln zu erkennen sind. "Ein tolles Gemeinschaftsvergnügen und eine willkommene Abwechslung", findet Volontärin Mirjam Stumpf. "Aber auch ganz schön anstrengend", meint Redakteurin Waltraud Enkert. Die beiden wollen auf jeden Fall wieder kommen, auch wenn sie keine Kinder mehr sind.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren