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Arbeitsplätze

Schaeffler will mehr Mitarbeiter entlassen: Unsichere Arbeitsplätze auch im Werk Höchstadt

Auch im Höchstadter Werk hat die Ankündigung der Firma Schaeffler Wellen geschlagen.
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Auch im Schaeffler-Werk in Höchstadt fragt sich die Belegschaft, ob der eigene Standort vom geplanten Stellenabbau betroffen sein wird. Archivfoto: Christian Bauriedel
Auch im Schaeffler-Werk in Höchstadt fragt sich die Belegschaft, ob der eigene Standort vom geplanten Stellenabbau betroffen sein wird. Archivfoto: Christian Bauriedel

Deutschlandweit will Schaeffler weitere 1300 Stellen abbauen. Erst im März hatte Schaeffler den Abbau von 700 Stellen in der Autozuliefersparte in Deutschland angekündigt.

Roland Holler, Betriebsratsvorsitzender in Höchstadt, ist seit rund 30 Jahren beim Unternehmen und hat schon einige Kürzungen erlebt. Höchstadt war immer wieder betroffen.

Mehrere Sparten von Schaeffler in Höchstadt

"Wir waren oft dabei", sagt Holler. Das liege daran, dass das Höchstadter Werk, das aktuell rund 1700 Beschäftigte hat, in mehreren Sparten tätig ist: Industrie, Automotive und Produktlinien. 2017 musste der Höchstadter Standort eine Verlagerung von rund 120 Stellen in die Schaeffler-Niederlassung in Rumänien verkraften. Rund 90 betroffenen Mitarbeiter wurden intern auf andere Stellen verteilt. Der Rest bekam Abfindungen oder ging in Altersteilzeit.

Schaeffler: Ungewissheit in Höchstadt

Was die aktuellen Abbau-Pläne für das INA-Werk Höchstadt bedeutet? "Wir wissen noch nichts. Ich denke, dass es nächste Woche Näheres gibt", sagt Holler. "Durchwachsen" sei die Stimmung in der Belegschaft. "Die Unsicherheit ist auf jeden Fall da." Der Betriebsrat kündigt für kommende Woche ein Flugblatt an.

 

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