Herzogenaurach
Ausbildung

Schaeffler-Azubis treffen sich in der Zentrale

Über 400 junge Leute aus ganz Deutschland lernten den Schaeffler-Stammsitz in Herzogenaurach kennen.
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Die Schaeffler-Azubis bekamen auch eine Führung über das Werksgelände in Herzogenaurach.    Foto: Schaeffler
Die Schaeffler-Azubis bekamen auch eine Führung über das Werksgelände in Herzogenaurach. Foto: Schaeffler

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres hat Schaeffler vor Kurzem alle neuen Auszubildenden der deutschen Standorte an den Stammsitz des Unternehmens in Herzogenaurach eingeladen. 413 junge Frauen und Männer haben im August und September ihre berufliche Laufbahn beim Automobil- und Industriezulieferer begonnen. Schaeffler bietet deutschlandweit an 21 Standorten eine Ausbildung in 20 Berufen aus dem gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereich sowie zwölf duale Studiengänge an, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Die Auszubildenden wurden von Lothar Langer, Personalleiter Deutschland, und Paul Seren, Ausbildungsleiter Deutschland, begrüßt. Georg Schaeffler, Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender, wandte sich per Video-Botschaft an die Nachwuchskräfte und erinnerte daran, dass das Unternehmen bereits seit mehr als 70 Jahren Lehrlinge ausbildet. "Aus- und Weiterbildung hat in unserem Unternehmen und in unserer Unternehmensgeschichte einen sehr hohen Stellenwert und Standard. Das sieht man auch daran, dass Schaeffler-Auszubildende über die Jahre und Jahrzehnte immer wieder zu den Prüfungsbesten ihrer Jahrgänge gehören", sagte Georg Schaeffler, der auch Grüße seiner Mutter Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann übermittelte. Außerdem zeigte der Aufsichtsratsvorsitzende die Gestaltungsmöglichkeiten der künftigen Fachkräfte auf: "Mit Ihrer Ausbildung bei Schaeffler haben Sie alle die Chance, an der Zukunft dieses Unternehmens und seines Beitrags zur weltweiten ‚Mobilität für morgen' mitzuarbeiten."

Berufsbilder verändern sich

Paul Seren forderte die neuen Auszubildenden auf, neugierig und kritisch zu bleiben und sich darauf einzustellen, dass sich Berufsbilder schon während der Ausbildungszeit verändern können. Ein wichtiger Baustein für die Ausbildung von morgen sei die Initiative "Qualification for Tomorrow", die im Rahmen des Zukunftsprogramms "Agenda 4 plus One" das Unternehmen auf die Zukunft ausrichte, erklärte der Ausbildungsleiter.

Themen wie E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung fließen dabei in die Ausbildungsinhalte ein und bereiten auch die jungen Nachwuchskräfte auf das Arbeitsumfeld der Zukunft vor. Begleitend zu ihrer Ausbildung bauen die Auszubildenden bei Schaeffler beispielsweise ihren eigenen, individuellen 3D-Drucker: Von der Herstellung der Einzelteile über die Montage bis hin zur Inbetriebnahme erlernen sie dabei die Zusammenhänge zwischen Mechanik, Elektronik, Software und Hardware.

Zum Programm der ganztägigen Einführungsveranstaltung am Standort Herzogenaurach gehörten auch eine Werksführung durch die Produktions- und Forschungseinrichtungen sowie verschiedene Workshops zu den Themen Ausbildung und Gesundheit.

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