Herzogenaurach
Auftritt

Salsa-Band aus Herzogenaurach hatte großen Auftritt

Die Salsa-Band der Käthe-Zang-Sing- und Musikschule Herzogenaurach durfte beim Festkonzert der Bayerischen Musikschulen mitmachen.
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Ben Wüstner, Tilmann Uhl, Konstantin Halkias und Benjamin Stark (v. l.) üben die nächste Salsa. Foto: Pauline Lindner
Ben Wüstner, Tilmann Uhl, Konstantin Halkias und Benjamin Stark (v. l.) üben die nächste Salsa. Foto: Pauline Lindner
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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Der Spruch wird so ziemlich allen Fußballvereinen ans Herz gelegt. Man möge sich doch bitte nach dem Sieg nicht ausruhen. Für sich adaptiert haben ihn auch drei junge Männer - von der Käthe-Zang-Sing- und Musikschule Herzogenaurach. Nur bei ihnen geht es um Salsa.

Mit einem flotten Arrangement des Salsa-Klassikers "Mas Bajo" von Tito Puente erspielten sie sich den Auftritt beim Festkonzert der Bayerischen Musikschulen. Genauer: Ihr Probenband überzeugte die hochkarätige Jury. Am vergangenen Freitag war dann der große Abend im Erlanger Musikinstitut, bei dem die Besten der Besten fränkischer Musikschulen aufspielten. Nicht nur für die Band, sondern für die gesamte Musikschule war es zum ersten Mal, dass sie sich für ein solches Konzert qualifizieren konnte.

Am Montagabend hörte man schon im Gang zum Probenzimmer im Musikschulgebäude Salsaklänge.
Die Drei - mit ihremLehrer Tilmann Uhl die Vier - probten schon wieder. Man spürt die Begeisterung über das Erreichte noch, wenn Ben Wüstner vom Konzert erzählt: "Die Moderation hatte der Cheftonmeister Wolfram Graul vom Bayerischen Rundfunk."

"Wir wollen unser Repertoire erweitern", sagt Uhl, denn der nächste Auftritt ist gewiss. Zumindest bei den Konzerten der Musikschule haben sie eine klangliche starke Konkurrenz, gibt es doch im Haus zwei Jazzcombos, eine Afro-Percussions-Gruppe und Flöten- und Volksmusikensemble. Aber sie sind, so versichert Uhl eine "feste Instanz" bei den Jahreskonzerten.

Ein Jahr spielen die Drei als Gruppe zusammen. Als Jüngster und als Letzter kam der 14-jährige Konstantin Halkias dazu, der den Schlagzeugpart übernommen hat. Vibraphonist Ben Wüstner (14) und BenjaminScharf (17) an den Timbales spielen schon länger zusammen. "Bühnenreife Stücke haben wir für etwa 20 Minuten; eine Dreiviertelstunde sollte es schon werden, wenn die Jungs weiter dabei bleiben", sagt der Lehrer.

Salsa-Feeling

Da braucht er sich wohl keine Sorgen machen. Denn Ben sagt für alle: "Das macht einfach Spaß, Salsa hört sich gut an und m an bekommt ein ganz anderes Feeling." Musik, die man selber macht, dazu bekäme man einen ganz anderen Zugang. Auch oder gerade weil lateinamerikanische Rhythmen nicht der Mainstream jugendlicher Musikkonsumenten sind.

Vielleicht aber überzeugen die Vier die Altersgenossen mit ihrem neuen Stück: Bilongo - ein kubanischer Salsahit von Guillermo Rodriguez Fiffe. Der Rhythmus ist ansteckend, kann die ältere Zuhörerin nur bestätigen.

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