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Röttenbach
Sextreff-Pläne

Röttenbacher Swingerclub: "ein sehr sachliches Gespräch" mit Vertretern des Bauamts

Der geplante Swingerclub in Röttenbach schlägt Wellen. Nun hat es ein Gespräch zwischen dem Betreiber und der Baubehörde gegeben.
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Wenn es nach dem Betreiber geht, soll bereits am 4. Januar in diesem leerstehenden Ladengeschäft in Röttenbach ein Swingerclub eröffnen. Foto: Christian Bauriedel
Wenn es nach dem Betreiber geht, soll bereits am 4. Januar in diesem leerstehenden Ladengeschäft in Röttenbach ein Swingerclub eröffnen. Foto: Christian Bauriedel

In Röttenbach formiert sich Widerstand gegen die Pläne für einen Swingerclub nahe der Haupstraße. Wie Hannah Reuter-Özer, Pressesprecherin des Landratsamtes, dem Fränkischen Tag mitteilt, hat am Donnerstagmorgen im Landratsamt in Erlangen ein Gespräch mit dem Betreiber stattgefunden. Mit dabei gewesen sei der Eigentümer der Gewerbefläche, in der sich früher eine Videothek befand, sowie Vertreter des Kreisbauamts.

Es sei sein "sehr sachliches Gespräch" gewesen, das eher Informationscharakter gehabt habe. Der Betreiber, der bisher schon in Lauf an der Pegnitz einen solchen Sex-Treff hat, habe darüber informiert, was er vor hat. Das Amt wiederum habe baurechtliche und immissionsschutzrechtliche Bestimmungen erläutert.

Fazit des Gesprächs: Alles muss seinen ordentlichen Weg gehen. Das bedeutet, dass der Club nicht einfach so eröffnen könne, sondern der Betreiber, der das ganze als Verein organisiert, einen Antrag auf Nutzungsänderung bei der Gemeinde stellen muss. Diesem müsse eine detaillierte Betriebsbeschreibung beiliegen. Diese berät darüber und leitet das ergebnis dann an das Landratsamt weiter, das den Fall dann prüfen werde, so die Amtssprecherin.

Dabei gehe es zum Beispiel auch um Fragen, ob etwa ein dauerhaftes "Verweilen" auf der Gewerbefläche im Erdgeschoss des Mehrparteienhauses zulässig ist und ob eventuell eine Schanklizenz erteilt werden müsste.

Der Gemeinderat in Röttenbach hatte sich in dieser Woche gegen einen solchen Sex-Treff im Ort ausgesprochen. Bürgermeister Ludwig Wahl (FW) betonte, man wolle alle rechtlichen Register ziehen, um einen Swingerclub an dieser Stelle zu verhindern.

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