Röttenbach
Neubau

Röttenbach plant weitere Kita

Verhandlungen mit potenziellen Trägern laufen. Geplant sind in Röttenbach 75 Kindergarten- und 24 Krippenplätze.
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Dieses Gelände neben Schule und Sporthalle ist als Standort für die neue Kita in Röttenbach favorisiert.  Foto: Andreas Dorsch
Dieses Gelände neben Schule und Sporthalle ist als Standort für die neue Kita in Röttenbach favorisiert. Foto: Andreas Dorsch
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Die Gemeinde boomt. Im Speckgürtel von Erlangen und Nürnberg stehen auch in Röttenbach die Weichen auf Wachstum. Das Verfahren für das neue Baugebiet Röttenbach West läuft. Weil auch die Infrastruktur im Ort mithalten muss, braucht die Gemeinde einen weiteren Kindergarten.

Ziel ist es dabei aber laut Bürgermeister Ludwig Wahl (FW), den Kindergarten weder selbst zu bauen noch selbst zu betreiben. Dieses Ziel scheint auch erreichbar. Wie der Bürgermeister auf Anfrage des FT erklärt, laufen bereits Verhandlungsgespräche mit verschiedenen möglichen Trägern. "Das Gesamtpaket muss passen", sagt Wahl - für die Gemeinde, die Kinder, die Eltern und den Träger.

Wahl sieht es als Aufgabe des Bürgermeisters an, die Kinder bestmöglich zu versorgen: "Wir brauchen glückliche Kinder, dann bekommen wir glückliche Erwachsene und eine glückliche Gemeinde."

In Röttenbach gibt es bereits einen katholischen Kindergarten mit Krippe und einen evangelischen mit Krippe und Hort. Die jetzt geplante neue Kindertagesstätte soll drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen bekommen. Das bedeutet 75 weitere Kindergarten- und 24 Krippenplätze.

An genügend Nachfrage für die Plätze mangelt es nicht. Die vorhandenen Kindergärten sind voll, im Rathaus gibt es auch schon eine Warteliste. Die Bedarfsanerkennung durch die Regierung für die neue Kita liegt der Gemeinde bereits vor.

Die Standortfrage ist zwar noch nicht endgültig geklärt, aber es gibt bereits einen Favoriten. Vom Sportplatz an der Schule könnte die Hälfte für die Kita und einen Parkplatz abgezwackt werden.

Dieses Gelände ist ebenso bereits im Eigentum der Gemeinde wie ein alternativer Standort. An der Schule und der generalsanierten Sporthalle hat die Gemeinde auch schon eine Fläche geschottert, die als Parkplatz genutzt werden kann.

Die Vergabe von Bau und Betrieb der neuen Kita geschehe für Bürgermeister Wahl auch im "Sinne der Pluralität". Er möchte mit dem neuen Kindergarten den Bürgern ein weiteres Angebot machen, auch mit flexibleren Sperrzeiten.

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