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Herzogenaurach
Standort

Rettungswache nimmt Gestalt an

Auf 900 Quadratmetern bauen BRK und ASB eine gemeinsame Wache in einem Herzogenauracher Gewerbegebiet. Die Hilfe soll so außerdem schneller kommen.
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So soll die Rettungswache aussehen. Grafik: Architekturbüro Quandt
So soll die Rettungswache aussehen. Grafik: Architekturbüro Quandt
Über den Neubau einer gemeinsamen Rettungswache an der Werner-Heisenberg-Straße gab es in der Sitzung des Bauausschusses keine Diskussion. Die Stadträte begrüßten die Entscheidung des Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Herzogenaurach und des bayerischen Landesverbands des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB), eine gemeinsame Rettungswache zu errichten.

Die Rettungswache an der Schillerstraße platzt aus allen Nähten und die Stadt reservierte im Gewerbegebiet Bamberger Straße ein rund 2400 Quadratmeter großes Grundstück. Wie Bürgermeister German Hacker in der Sitzung erklärte, soll noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden.


Umzug

Die Grundfläche des dreigeschossigen Gebäudes wird 900 Quadratmeter umfassen und die Planung liegt beim Architekturbüro Quandt aus Herzogenaurach. Nach der Fertigstellung des Neubaus werden die beiden Hilfsorganisationen die bestehende Rettungswache an der Schillerstraße aufgeben.


Keine Gefahr mehr für Kinder

Durch die zukünftige Lage in einem Gewerbegebiet wird sich die Belästigung von Anwohnern durch abfahrende Rettungsfahrzeuge fühlbar minimieren und die Gefahr für Fußgänger und insbesondere spielende Kinder deutlich verringern.

In der neuen Rettungswache werden zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert, und es werden Sozial- und Schulungsräume geschaffen. Die neuen Räume können sowohl vom regulären Rettungspersonal als auch von Schnelleinsatzgruppen und dem Bevölkerungsschutz (Katastrophenschutz) genutzt werden. Das reguläre Rettungspersonal besteht aus Notärzten, Notfallsanitätern, Rettungsassistenten sowie Rettungssanitätern.

Geplant sind zudem Beratungsräume für die Fachstelle für pflegende Angehörige sowie die Asylsozialberatung des ASB-Regionalverbands Erlangen-Höchstadt.

Bernhard Schwab (CSU) befürchtet, dass Einsatzfahrzeuge im täglichen Berufsverkehr auf dem Hans-Ort-Ring im täglichen Stau festsitzen würden und meinte, jetzt wäre es an der Zeit, die CSU-Forderung zum Ausbau der Nordumgehung anzupacken.


Blaulicht macht Weg frei

"Der Hans-Ort-Ring muss jetzt zwingend ausgebaut werden", meinte Hacker nicht ganz ernst gemeint und erinnerte schmunzelnd daran, dass sich die Einsatzfahrzeuge üblicherweise mit Martinshorn und Blaulicht bemerkbar machen. Wie der Bürgermeister weiter erklärte, werde sich die neue Rettungswache wegen der Nähe zum Hans-Ort-Ring positiv auf die Ausrückzeiten auswirken und die Hilfsfrist werde sich spürbar verkürzen.
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