Herzogenaurach
Ausbildung

Rettung einmal ohne Zeitdruck

Herzogenauracher Feuerwehrleute probten den Erstfall unter Anleitung von Experten des Rettungsgeräte-Herstellers.
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Wie setzt man welches technische Gerät ein, um aus diesem auf dem Dach liegenden Fahrzeug Menschen zu retten? Die Herzogenauracher Feuerwehrleute probten den Ernstfall.  Foto: Richard Sänger
Wie setzt man welches technische Gerät ein, um aus diesem auf dem Dach liegenden Fahrzeug Menschen zu retten? Die Herzogenauracher Feuerwehrleute probten den Ernstfall. Foto: Richard Sänger

Die Firma Weber Hydraulik ist einer der führenden Hersteller von hydraulischen Rettungssystemen. Viele Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach, wie beispielsweise Schere, Spreizer und Rettungszylinder stammen aus dem Hause Weber. Am Samstag fand in den Fahrzeughallen an der Industriestraße ein umfangreicher Ausbildungstag mit Ausbildern der Firma Weber und der BRK-Berufsfachschule für Notfallsanitäter statt.

Die über 30 ehrenamtlichen Feuerwehrleute hatten Gelegenheit, unter professioneller Anleitung verschiedene Übungen zur technischen Rettung an drei Fahrzeugen zu absolvieren.

Ein brisantes Thema waren dabei auch die modernen und alternativen Fahrzeugantriebe, wie Elektro- oder Hybridfahrzeuge, auf die die Einsatzkräfte künftig vermehrt stoßen könnten.

Vorbereitet wurden drei Szenarien: ein PKW auf einer Autobahnbarriere, ein PKW nach mehreren Überschlägen auf den Rädern und ein PKW nach dem Seitenaufprall auf einem Baum, bei dem der Fahrer im Fokus stand. Bei der Simulation der Unfälle wurde die Rettung des Fahrzeuginsassen auf verschiedene Arten gelöst. Nach jeder Übung wurde alles im Detail besprochen und nach weiteren Lösungsansätzen gesucht.

Mögliche Fehler erkennen

Zwar arbeiteten die Feuerwehrleute diesmal ohne Zeitdruck, wohl aber unter den wachsamen Augen der externen Ausbilder. Schließlich ging es darum, das Zusammenspiel der Retter zu optimieren und mögliche Fehler zu erkennen.

Am Ende des Tages hatte jede Gruppe an jedem Pkw einmal gearbeitet und die verschiedenen Szenarien behandelt. Das Feedback der Mannschaft war auf jeden Fall positiv und es zeigte sich der Wunsch, diesen Tag mit weiteren Themen zu wiederholen.

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