Burgstall
Jubiläum

Respekt den Ehrenamtlern

Die FFW Burgstall feierte 140-jähriges Bestehen, ernannte vier neue Ehrenmitglieder und einen Ehrenkommandanten
Artikel drucken Artikel einbetten
Die für 70-jährige Mitgliedschaft Geehrten mit Barbara StammRichard Sänger
Die für 70-jährige Mitgliedschaft Geehrten mit Barbara StammRichard Sänger
+31 Bilder

Für die Freiwillige Feuerwehr gab es, zusammen mit den Nachbarwehren und einer Reihe von Ehrengästen Grund zu feiern. Zum 140-jährigen Bestehen gratulierten Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Landrat Alexander Tritthart, Zweite Bürgermeisterin Renate Schroff und mit Hans-Peter Schlagholz auch der Bürgermeister aus der Partnerstadt Wolfsberg in Kärnten.

In der Festhalle des Nussel-Hofes konnte Vorsitzender Jürgen Hoffmann Urkunden für insgesamt 950 Jahre Mitgliedschaft und vier neue Ehrenmitgliedschaften überreichen. Außerdem ehrten Landrat Tritthart und Kreisbrandrat Matthias Rocca zwei Feuerwehrleute für 25 Jahre und drei für 40 Jahre aktiven Dienst. Nicht zuletzt ernannte Kommandant Daniel Nussel seinen Vater Walter, der die Freiwillige Feuerwehr über 30 Jahre als Kommandant geführt hatte, zum Ehrenkommandanten.

Nach der Totenehrung mit Pfarrer Helmut Hetzel und seiner evangelischen Amtskollegin Andrea Schäfer am Ehrenmal begann der Festabend mit einer filmischen Zeitreise von der Gründung der FFW bis heute. In den Grußworten wurde auf die Bedeutung der Feuerwehren verwiesen. "Die Feuerwehren sind ein Inbegriff der schnellen und effektiven Hilfe", erklärte etwa Bürgermeisterin Schroff. So sei die Stadt Herzogenaurach stets bemüht, die Wehren bestmöglich auszustatten.

Eine Lanze für die Ortswehren brach auch Landtagspräsidentin Stamm, die den Ehrenamtlichen in den Rettungsorganisationen höchsten Respekt zollte. "Denn die Ehrenamtlichen sind großartige Menschen und werden in der Gesellschaft wertgeschätzt", erklärte Stamm unter Beifall.

Landrat Alexander Tritthart und Kreisbrandmeister Rocca, wiesen auf den unverzichtbaren Einsatz der Rettungskräfte für die Allgemeinheit hin, die insbesondere bei schweren Unfällen und großen Schadensereignissen vor großen Herausforderungen stünden. Der Wolfsberger Bürgermeister und Kommandant Maier erinnerte an die Begegnungen der beiden Wehren über Grenzen hinweg.

Walter Nussel erinnerte an die 30 Jahre als Kommandant. Als er 1988 gewählt wurd, befanden sich demnach 145 Mark in der Kasse. Es gab keine Fahne, keinen Kanal, keine Wasserleitung und natürlich auch kein Fahrzeug. 1996 wurde dann mit dem Bau des Feuerwehrhauses begonnen, 1998 folgte das erste Feuerwehrauto.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren