Schlüsselfeld
Stadtrat

Rambacher wollen wieder sicher über die Straße

In den Schlüsselfelder Ortsteilen Rambach und Thüngfeld mehrt sich der Verkehr, wenn die A3 wegen eines Unfalls gesperrt ist. Fußgängerampeln sollen helfen.
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Auf Höhe der Kapelle, so Bürgermeister Johannes Krapp, soll in Rambach eine Ampel installiert werden. Weil die Sichtachse nicht ausreicht, wird Tempo 30 angeordnet.Evi Seeger
Auf Höhe der Kapelle, so Bürgermeister Johannes Krapp, soll in Rambach eine Ampel installiert werden. Weil die Sichtachse nicht ausreicht, wird Tempo 30 angeordnet.Evi Seeger
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Der Ausbau der Autobahn A 3 soll noch bis 2024 dauern. So lange werden die Bürger der Schlüsselfelder Ortsteile mit dem Umleitungsverkehr bei Sperrung der Fernstraße aufgrund von Unfällen leben müssen.
Mitunter mehrmals pro Woche bahne sich der gesamte Verkehr durch Schlüsselfeld, sagte Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) in der Sitzung des Stadtrats am Donnerstagabend. Während im Kernort Schlüsselfeld durch die Umfahrung über die Veit-Dennert-Straße die Innenstadt verschont bleibt, sind nach Krapps Worten die Ortsteile Rambach und Thüngfeld "die Hauptleidtragenden".
In letzter Zeit seien vermehrt Beschwerden von Bürgern eingegangen, dass es kaum möglich sei, die Straße zu überqueren. Im Rahmen einer Verkehrsschau habe sich das Staatliche Bauamt jetzt bereit erklärt, Fußgängerampeln zu installieren. In Rambach wird dies auf Höhe der Kapelle sein, in Thüngfeld bei der Bushaltestelle nahe des Bahnübergangs. Weil in Rambach die Sichtachsen nicht ausreichen, müsse auch Tempo 30 angeordnet und das Ortschild von Rambach weiter Richtung Aschbach verschoben werden. Auch die Stadt Schlüsselfeld solle einen Beitrag dazu leisten, indem sie auf eigene Kosten Tempomessgeräte mit Smileys aufstellen lässt.


Dank an Staatliches Bauamt

"Die Geräte werden zwar nicht jeden Raser daran hindern, schnell zu fahren", sagte Krapp. Aber es werde die Situation sicher verbessern. Es sei ein wichtiger Schritt, um Kinder und alte Menschen sicher über die Straße zu bringen. Dem Staatlichen Bauamt zeigte sich der Bürgermeister sehr dankbar, dass es sich dieses Problems angenommen hat. Winfried Gerner (UBG), Stadtrat aus Thüngfeld, begrüßte diese Entscheidung. Er möchte gerne noch einen Schritt weiter gehen und eine weitere Möglichkeit für Fußgänger im Thüngfelder Ortskern schaffen. Gerner bat daher, nach einer Probezeit das Ergebnis der Einrichtungen zu überprüfen. Bürgermeister Krapp geht davon aus, dass die Fußgängerampeln bis zum Abschluss des Autobahnausbaus, also bis 2024 stehen bleiben.


Tempo 30 Richtung Sportgelände

Diskutiert wurde auch über eine Verkehrsberuhigung im Bereich von Stadthalle, Sportgelände und Kindergarten. Vor allem zur Sicherheit der Kinder, die dort abgeliefert werden, trainieren oder turnen, entschieden sich die Räte, die zum Sportgelände führende Straße auf Tempo 30 zu reduzieren. In der Straße "An der Reichen Ebrach" wollten sie jedoch nichts verändern. In die reine Wohnstraße würden nur Anlieger fahren. Von ihnen könne angepasstes Fahren erwartet werden.
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