Höchstadt a. d. Aisch
Erfolg

Pondsland-Festival: Laut, bunt und ausgelassen

Das erste Pondsland-Festival lockte die Freunde elektronischer Musik nach Höchstadt.
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Pondsland-Festival in Höchstadt. Foto: Yannick Hupfer
Pondsland-Festival in Höchstadt. Foto: Yannick Hupfer
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Es wurde laut, es wurde bunt, es wurde ausgelassen. Nachdem es das Daycation-Festival in Höchstadt schon seit mehreren Jahren nicht mehr gibt, konnten sich Freunde der elektronischen Musik am Samstag über eine neue Veranstaltung freuen: das Pondsland-Festival.

Bereits seit September vergangenen Jahres planen Tobias Keim, Georg Niklas, Regina Dukart, Eva Brehm und noch einige mehr an dem Projekt, das ein knappes Jahr später stattfinden sollte.

Seit Jahren schenkt die Junge Liste auf dem Altstadtfest aus. "Jetzt wollten wir mit dem Budget etwas Cooles machen", erklärt Mitveranstalter Georg Niklas von den Jungen Freien Wählern. Vor einigen Monaten kam dann die Idee, ein Festival zu veranstalten. Wie groß das Fest tatsächlich einmal werden würde, hätte sich damals wohl noch keiner denken können. "Wir wollten es eigentlich nie so groß machen", sagt Niklas.

Für den Samstag hatten die Veranstalter im Vorverkauf über 600 Tickets abgesetzt, mit dem Doppelten an Besuchern rechneten sie gegen Ende des Abends auf dem Außengelände der Fortuna Kulturfabrik. Dabei hatte das Festival alles, was sich die Besucher wünschen konnten. Fünf verschiedene Foodtrucks standen bereit, damit sich die Feiernden nach dem Tanzen stärken konnten. Wer keine Lust auf Tanzen hatte, für den gab es eine Shisha-Lounge der V1 Shisha Bar in Höchstadt.

Über 60 Helfer standen am Samstag hinter der Theke, wirkten bei der Organisation und Durchführung mit, damit das Festival reibungslos ablaufen konnte.

Am Anfang der Planung schickten die Veranstalter eine E-Mail an das DJ-Duo "Gestört aber GeiL", die normalerweise vor zehntausenden Menschen spielen. "Es ist dann immer weiter gewachsen", meint Niklas. Soweit, bis er und seine Kollegen auch noch Moguai, Pionier der Techno-DJs in Deutschland, an Land ziehen konnten. Aber auch lokal bekannte Größen wie Fabian Vangelis waren am Samstag mit dabei und sorgten für ausgelassene Stimmung beim Publikum.

Bühne eine Herausforderung

Eine der größten Herausforderungen war die Bühne, meint Niklas. Wie Organisator Tobias Keim sagte, baute man bereits seit Mittwoch auf. Am Freitag halfen dann noch einmal sämtliche Leute zusammen, um die große Bühne aufstellen zu können. "Alleine hätten wir es nie geschafft", zeigte sich Niklas am Samstag erleichtert.

Der Name Pondsland-Festival hat übrigens Bezug zu Höchstadt und dem Aischgrund - bekannt für seine tausende Teiche. Pond ist englisch und heißt übersetzt Teich, Pondsland steht also einfach für Teichlandschaft.

Am Ende des Abends zeigten sich die Veranstalter zufrieden. Die Stimmung war ausgelassen - und eine Wiederholung schließen sie auch nicht aus.

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