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Herzogenaurach
Ausnahme

Plastikzaun in der Herzogenauracher Altstadt sorgt für Ärger

Ein Plastikzaun soll davor schützen, dass Passanten Müll über die Mauer werfen. Das ist in der Herzogenauracher Altstadt aber so nicht erlaubt.
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Der Zaun wurde bereits errichtet. Foto: Richard Sänger
Der Zaun wurde bereits errichtet. Foto: Richard Sänger
Für Diskussion und einen Schlagabtausch zwischen Walter Drebinger (CSU) und Bürgermeister German Hacker sorgte der Antrag auf Erteilung der Genehmigung zu einer Abweichung von der Gestaltungssatzung für das Altstadtgebiet. Katharina Meister möchte einen Sichtschutz an der Hauptstraße.

Die Begründung zur Ablehnung fand Drebinger sehr bürokratisch. Seiner Meinung nach könnte das Problem mit einer Begrünung aus der Welt geschafft werden.

Das bestritt Susanne Strater, denn das habe das Planungsamt der Antragstellerin bereits angeboten. Der Zaun mit eingefädelten Plastikelementen - der bereits errichtet wurde - ersetzte eine Thuja-Hecke und soll verhindern, dass Passanten Abfälle über die Mauer werfen. Walter Drebinger ließ sich von seiner Idee mit einer Begrünung nicht abbringen: So könne das vorhandene Plastik durch Pflanzen ersetzt werden. Drebinger wollte das im Beschlussvorschlag verankert wissen.

Strater wies darauf hin, dass die Genehmigung einer Abweichung beantragt worden war und darüber auch abgestimmt werden müsse.

Bernhard Schwab und Walter Drebinger lehnten den vorgelegten Beschlussvorschlag schließlich ab.
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