Herzogenaurach
Kultur

Pimpinone wird sich umschauen: Eine Oper im Theater Tausendkunst

Lokale Künstler führen im Theater "Tausendkunst" eine Kammeroper um einen alternden Playboy auf.
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Christian Kaltenhäußer, Marla Saris und Cornelia Schmid Foto: privat
Christian Kaltenhäußer, Marla Saris und Cornelia Schmid Foto: privat

Am Samstag, 7. September, gibt es um 19 Uhr bei "Tausendkunst" etwas zu feiern: Es steht die Premiere von "Pimpinone oder - Die ungleiche Heirat" an, eine Kammeroper von Georg Philipp Telemann.

Weitere Vorstellungen sind am 13. September, 5. Oktober und 12. Oktober, jeweils um 19 Uhr. Alle Termine werden im Theater "Tausendkunst" im Welkenbacher Kirchweg 11 gespielt.

Cornelia Schmid und Christian Kaltenhäußer, die beiden Betreiber des noch jungen Theaters "Tausendkunst", sind als Gesangssolisten dabei. Sie werden begleitet von Herbert Dotzauer am Cembalo und Hubert Kreppel am Cello.

Christian Kaltenhäußer schreibt in seiner Pressemitteilung zum Event: "Ganz besonders freuen wir uns, dass Marla Saris ebenfalls eine Rolle spielt." Dahinter steckt die Herzogenauracherin Silke Görner, die unter ihrem Künstlernamen als Märchenspielerin, Kabarettistin oder auch als Autorin unterwegs ist.

Auf ihrer Facebookseite zeigt sie sich sehr angetan von dem Angebot, mitwirken zu dürfen: "Ach du liebes bisschen, die Premiere von 'Pimpinone oder Die ungleiche Heirat' rollt auf uns zu! Da hilft nur eins: Proben. proben, proben." Marla Saris wird bei der Neuinszenierung der Kammeroper den Komponisten Georg Philipp Telemann verkörpern.

Ist Vespetta die Richtige?

In dem Stück geht es um den gealterten, gut situierten Playboy Pimpinone, der ein Kammermädchen sucht, das gefügig, sparsam und edel ist. Klug muss sie nicht sein, denn das könnte sonst zu Scherereien führen. Ob er mit der jungen, hübschen Vespetta die richtige Wahl getroffen hat? Man darf gespannt sein.

Georg Philipp Telemann, der übrigens auch als leidenschaftlicher Gärtner und Blumenliebhaber bekannt war, schrieb sein "Intermezzo comico musicale" im Jahr 1725 - es wurde ein großer Erfolg. In der Neuinszenierung dieser Kammeroper lässt Regisseur Thomas Herr den Komponisten selbst zu Wort kommen: als betagten Mann, der sich im Zwiegespräch mit seinen Pflanzen ein eigenes kleines Universum schafft.

In der Beschreibung heißt es weiter: "Mit großer Intensität und einfallsreichen Mitteln zaubert das Ensemble sowohl Telemanns Gewächshaus als auch seine unendliche Erfindungsgabe, Gewitztheit und musikalische Genialität auf die Bühne."

Thomas Herr bewegt sich seit fast 30 Jahren "mit Leidenschaft in der Welt des Theaters. Als Schauspieler, Autor, Tonsetzer, Lehrer, Theaterleiter, Bühnenbildner etc. und zunehmend als Regisseur". Das schreibt der Theatermacher auf seiner Facebookseite. Er bezeichnet sich außerdem als einen leidenschaftlichen Bekenner zum Freien Theater.

Karten gibt es im Vorverkauf unter info@Tausendkunst.de, telefonisch unter der Rufnummer 09132/7475521 (Anrufbeantworter) oder an der Abendkasse zum Preis von 18 Euro.

"Frühbucherrabatt"

Und zum Schluss lockt Christian Kaltenhäußer mit einem Zuckerl: Wer seine bestellten Karten, egal für welche Vorstellung, bis zum 1. September bezahlt hat, bekommt ein Glas Sekt (bzw. ein anderes Getränk ) gratis dazu.

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