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Altershausen
Einsatz

Mittelfranken: Mindestens 200.000 Euro Schaden - Pferdestall brennt komplett ab

Feuerwehren aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch und dem benachbarten Landkreis Erlangen-Höchstadt wurden zu einem Großbrand nach Altershausen gerufen.
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In Altershausen steht ein Pferdestall im Vollbrand. Alle Tiere konnten gerettet werden. Fotos: Mark Oliva
In Altershausen steht ein Pferdestall im Vollbrand. Alle Tiere konnten gerettet werden. Fotos: Mark Oliva
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Kurz nach 9 Uhr brach am Dienstag ein Großbrand in Altershausen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim aus. Das Dorf liegt südlich der Grenze zum Landkreis Erlangen-Höchstadt. Mehrere Feuerwehrwehren aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt waren an der Brandbekämpfung beteiligt. Ein großer Pferdestall brannte. Alle Tiere konnten gerettet werden und es gibt keine Verletzten.


Was war passiert?

Gegen 09.30 Uhr war der Eigentümer des Anwesens in seinem Stall in Altershausen mit dem Häckseln von Stroh beschäftigt. Kurz darauf bemerkte er, dass sich das Stroh aus noch nicht bekannter Ursache entzündete und Feuer fing. Der Landwirt verständigte sofort über Notruf die Feuerwehr und brachte seine sechs Pferde aus dem Stall.

Einsatzleiter war Dieter Popp, Kreisbrandinspektor im Landkreis Neustadt an der Aisch. Beteiligt in der Brandbekämpfung waren die Feuerwehren Vestenbergsgreuth und Kleinweisach sowie die Martin-Bauer-Werksfeuerwehr aus Vestenbergsgreuth im Landkreis Erlangen-Höchstadt und die Feuerweheren Altershausen, Burghaslach, Markt Taschendorf, Neustadt an der Aisch, Baudenbach sowie Gutenstetten aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Stall bereits in Vollbrand. Mit einem Großaufgebot gelang es den Feuerwehren gegen 10.40 Uhr den Brand zu löschen.


Stall komplett zerstört

Der Stall wurde durch den Brand komplett zerstört. Das Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.

Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Ursache des Brandausbruchs aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 200.000 bis 300.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehren stellen bis zum Abklingen der Glutnester bis auf unbestimmte Zeit eine Brandwache.
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