Sambach
Festgottesdienst

Pater Stephan Panzer feiert Jubiläum

Pater Stephan Panzer bekommt zu seinem 25. Priesterjubiläum Lob von allen Seiten.
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Pater Josef Kemper, Pfarrer Wolfgang Schmidt, Pater Wolfram Schüßler, Pater Stephan Panzer und Diakon Georg Bauer (v. l.) zelebrierten gemeinsam den Gottesdienst. Foto: Evi Seeger
Pater Josef Kemper, Pfarrer Wolfgang Schmidt, Pater Wolfram Schüßler, Pater Stephan Panzer und Diakon Georg Bauer (v. l.) zelebrierten gemeinsam den Gottesdienst. Foto: Evi Seeger
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"Unser Leben sei ein Fest" spielte die Band und sang die Gemeinde. Freude war - bei aller Dankbarkeit - die Grundstimmung des Festes, das in der Sambacher Pfarrkirche Sankt Antonius Abbas gefeiert wurde. Pfarrvikar Pater Stephan Panzer beging mit seinen Kirchengemeinden Sambach-Pommersfelden und mit vielen Gästen sein 25. Priesterjubiläum. Für die freudigen Töne sorgten die Kirchenband und das Vokalensemble "Lichtblick" aus Lichteneiche mit modernen geistlichen Liedern.

Den Festgottesdienst zelebrierte der Priesterjubilar zusammen mit dem Leiter des Seelsorgebereichs Ebrachgrund, Pfarrer Wolfgang Schmidt, dem Seelsorger aus Schlüsselau, Pater Wolfram Schüßler, mit Pater Josef Kemper, Ordensbruder und Pfarrer in der Mainzer Altstadt, sowie Diakon Georg Bauer. Aus dem ganzen Pfarreienverbund Ebrachgrund waren Gemeindemitglieder gekommen, um dem Jubilar zu gratulieren. Gelegenheit dazu hatten sie nach dem Gottesdienst bei der Feier im Pfarrsaal.

Die Priesterweihe empfing Pater Stephan am 15. Mai 1993 bei den Karmeliten in Bamberg. Danach war er Kaplan in Christ König, Fürth. 2005 promovierte er an der Uni Bamberg. Über Jahre hinweg wirkte er als Seelsorger in der Oberen Pfarre, Bamberg. Am 1. September 2014 trat Pater Stephan seinen Dienst in der Pfarrei Sambach und der Filialkirchenstiftung Pommersfelden an.

"Hochmotiviert", wie die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Johanna Müller, in ihrer Ansprache sagte. Man habe den Seelsorger als einen Mann kennengelernt, der für seine Überzeugung eintrete, niemandem nach dem Mund rede, konsequent in seinem Handeln sei und das Herz am rechten Fleck habe. "Sie schielen nicht nach Mehrheiten, sondern orientieren sich an der Wahrheit, mag sie populär sein oder nicht", so Johanna Müller. "Dass sie uns noch lange erhalten bleiben", war nicht nur ihr Wunsch.


Christen sind Optimisten

Auch der Vorsitzende des Pfarrverbundes, Wolfgang Schmidt aus Frensdorf, weiß, dass er sich auf Pater Stephan verlassen kann: "Er ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird." Zudem schätzt er Pater Stephans Humor: "Wir sind damit auf einer Wellenlänge." Pater Wolfram Schüßler, ebenfalls Karmelit, gab seinem Mitbruder ein spirituelles Wort mit auf seinen weiteren Weg. Mit einem Lied gratulierten die Erstkommunionkinder ihrem Pfarrer. Bürgermeister Hans Beck (WB Sambach) übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde Pommersfelden. Dass die Ökumene in Pommersfelden gelebt und das Evangelium freudig verkündet wird, verdeutlichten die Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinden, Angelika und Andreas Steinbauer.

"Ein Mann mit Humor" ist der Jubilar auch für Pater Josef Kemper, den Festprediger aus Mainz. Christen müssten Optimisten sein, "denn schließlich verkünden wir eine frohe Botschaft", sagte Kemper. Aufgabe des Priesters sei es, das Feuer des Glaubens zu erhalten. Er sei berufen, die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes den Menschen zu schenken. Die Gerechtigkeit sei groß, die Barmherzigkeit jedoch größer.
Im Sinne von Papst Franziskus sei es, dass der Priester die konkreten Nöte und Bedürfnisse des Menschen sehe. In schwierigen Entscheidungen helfe der Blick auf Jesus: "Was würde Jesus tun in der Begegnung mit diesem Menschen. Wir können immer nur geben, was wir selbst aus dieser Quelle empfangen haben", so Kemper.
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