Pommersfelden
Gemeinderat

Neues Bauland in Pommersfelden

In Pommersfelden und im Ortsteil Limbach werden Baugebiete ausgewiesen.
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Von der Schreinerei Löhr im Süden bis zur Straße Richtung Aisch (rechts im Bild) wird sich das neue Baugebiet "Kühtrieb II" in Pommersfelden erstrecken. Das neue Wohngebiet schließt sich an "Kühtrieb I” an, dessen Bebauung im Bild zu sehen ist.    Foto: Evi Seeger
Von der Schreinerei Löhr im Süden bis zur Straße Richtung Aisch (rechts im Bild) wird sich das neue Baugebiet "Kühtrieb II" in Pommersfelden erstrecken. Das neue Wohngebiet schließt sich an "Kühtrieb I” an, dessen Bebauung im Bild zu sehen ist. Foto: Evi Seeger

Die Gemeinde Pommersfelden setzt weiterhin auf Wachstum. Nach Baugebietsausweisungen in den Ortsteilen Steppach und Sambach soll jetzt auch in Pommersfelden und in Limbach neues Bauland entstehen.

Der Bamberger Planer Frank Schönfelder (Planungsgruppe Strunz) stellte in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend ein erstes Konzept für die künftigen Wohngebiete vor, das in der Sitzung auf die Maßgaben der Räte zugeschnitten wurde. Zuvor wurden die Entwürfe ausführlich und lebhaft diskutiert. Gemeinderat Markus Vogel (BBP) aus Pommersfelden dankte Bürgermeister Hans Beck (WBS) und der Verwaltung dafür, dass sie sich für neues Bauland in der Ortschaft eingesetzt haben.

"Kühtrieb II" heißt das neue Baugebiet in Pommersfelden, das im Westen unmittelbar an die bestehende Bebauung von "Kühtrieb I" anschließt. Im vereinfachten, sogenannten 13-b-Verfahren, sollen auf rund vier Hektar Fläche 36 neue Baugrundstücke entstehen. Bürgermeister Beck hofft, möglichst bald im nächsten Jahr mit der Erschließung beginnen zu können. Die Nachfrage nach Bauplätzen sei groß. Die Bauparzellen sind in beiden Entwürfen großzügig bemessen. Damit sei man auf die Wünsche der Bauwerber eingegangen, die durch eine Abfrage ermittelt wurden, teilte Beck auf Nachfrage mit.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans "Kühtrieb II" reicht im Norden an die Straße Richtung Sportplatz und Aisch und im Süden an das Betriebsgelände der Schreinerei Löhr heran. Wegen des Straßenverkehrs im Norden und der Gewerbebetriebe im Süden wurde bereits ein Lärmgutachten erstellt. An der nördlichen Baugebietsgrenze sieht der Planer kaum Probleme. Hier könnten die Häuser so geplant werden, dass die "schutzbedürftigen Räume" wie Schlaf- und Wohnbereiche vom Verkehr weg nach Süden hin angeordnet werden, erläuterte Schönfelder.

Hingegen sei im Süden des Plangebiets in Richtung zur Schreinerei ein Lärmschutz notwendig. Wie dieser aussehen soll, ist derzeit noch offen. Ein begrünter Wall wäre ebenso möglich wie eine Lärmschutzwand. Was besser geeignet und wirtschaftlich vertretbarer ist, möchte Zweiter Bürgermeister Helmut Schleicher (FWGS) wissen. Auf seine Anregung hin soll der Planer die beiden Varianten in einer Berechnung gegenüberstellen.

Freiheiten für die Bauherren

In Limbach sollen mit dem neuen Bebauungsplan "Hohlleite II" auf einer Fläche von 1,4 Hektar elf neue Baugrundstücke entstehen. Der Planbereich schließe unmittelbar an die bestehende Bebauung südöstlich von Limbach an.

In beiden Bauleitplanungen sind Einfamilien- und Doppelhäuser vorgesehen. Südlich der Pfarrer-Schonath-Straße sieht das Konzept "Kühtrieb II" vier Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser vor. Die Festsetzungen in beiden Konzepten sind einheitlich. Das Ratsgremium wollte die Planung möglichst "offen" halten. Was heißt, dass künftigen Bauwerbern hinsichtlich der Gestaltung kaum Einschränkungen auferlegt werden.



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