Der Ortsteil bleibt verschont vom Durchgangsverkehr, liegt aber dennoch nur wenige Minuten entfernt von der Lebensader der Region, der Autobahn A 3. Limbach, ein Ortsteil der Gemeinde Pommersfelden, ist eine attraktive Wohnlage, nicht zuletzt für Berufspendler in die nahen Städte der Metropolregion. Davon ist sicher auch Bürgermeister Hans Beck (WB Sambach) ausgegangen, der den Ort in seine Baulandpolitik einbezogen und in Limbach ein neues Baugebiet in die Wege geleitet hat.

Der Entwurf des Bebauungsplans "Hohlleite II", der in der Sitzung am Mittwoch behandelt wurde, weist elf neue Baugrundstücke aus. Die Zahl der Parzellen könne sich jedoch noch erhöhen, erklärt Pommersfeldens Geschäftsleiter Fedor Glinka auf Nachfrage. Durch kleinere Zuschnitte könnten auch mehr Baugrundstücke entstehen. Der Bebauungsplanentwurf der Bamberger Planungsgruppe Strunz wurde in der Sitzung ohne Änderungen von den Räten gebilligt. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung waren keine Stellungnahmen eingegangen.

Der 1,4 Hektar umfassende Planbereich schließt unmittelbar an die bestehende Bebauung südöstlich von Limbach an. Ausgewiesen wird ein allgemeines Wohngebiet mit Einzel- oder Doppelhäusern und maximal zwei Vollgeschossen. Auf Vorschlag der Verwaltung wurde eine Begrenzung der Firsthöhe auf elf Meter, so wie sie bereits im Bebauungplan "Hohlleite I" festgesetzt ist, beschlossen. "Bauweise offen" heißt es bei den Festsetzungen. Damit wird deutlich, dass man den Bauwerbern möglichst wenig gestalterische Einschränkungen auferlegen will.

Nächster Verfahrensschritt ist die öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. "Unser sportliches Ziel ist es, noch in diesem Jahr mit der Erschließung des neuen Baulands in Limbach zu beginnen", sagt Glinka. Die Aufstellung des Bebauungsplans "Kühtrieb II" in Pommersfelden musste auf eine spätere Sitzung verschoben werden, teilte Beck mit. Die eingegangenen Stellungnahmen müssten noch in die Planung eingearbeitet werden.