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Erlangen
Alkohol am Steuer

Mit 2,14 Promille: Betrunkener Lkw-Fahrer auf der A3 bei Erlangen - Polizisten geschlagen und bespuckt

Ein Polizist zog sich eine blutende Kopfwunde zu, schließlich mussten die Beamten den Lkw-Fahrer sogar fesseln. Ein betrunkener Trucker sorgte am Samstag auf der A3 für Ärger.
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Vehement wehrte sich ein betrunkener Lkw-Fahrer am Samstag auf der A3 bei Aurach gegen die Polizei. Ein Polizist zog sich eine blutende Kopfplatzwunde zu. Symbolbild:  Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Vehement wehrte sich ein betrunkener Lkw-Fahrer am Samstag auf der A3 bei Aurach gegen die Polizei. Ein Polizist zog sich eine blutende Kopfplatzwunde zu. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Erst mit über 2 Promille am Steuer, dann mit Spucken und Schlagen gegen die Polizei gewehrt: Ein Lkw-Fahrer hat die Polizei am Samstag auf der A3 bei Erlangen beschäftigt. Erst am Freitag hatten Polizisten auf der A3 einen anderen Lkw-Fahrer gestoppt, der mit über 2 Promille und in Schlangenlinien unterwegs war. Unter der Woche hatte ein fränkischer Trucker für Aufregung gesorgt, weil er das teilweise haarsträubenden Verhalten seiner Kollegen kritisierte. So habe er beispielsweise beobachtet, wie ein Fahrer während der Fahrt auf der Beifahrerseite gekocht habe.

In aktuellen Fall wurde ein Lkw-Fahrer am Samstag gegen 20 Uhr auf den Fernfahrerkollegen aufmerksam, weil er mit Vollgas und zugezogenen Gardinen im Führerhaus mehrmals in der Parklücke vor und zurück fuhr. Seine Beobachtung teilte er dann der Verkehrspolizei Erlangen mit.

Betrunkener Lkw-Fahrer spuckt und schlägt auf Polizisten ein

Als die Beamten an der Rastanlage Aurach-Nord ankamen, war schnell der Grund für das Verhalten des Kraftfahrers klar: Nachdem er das Fenster seines Lkw einen Spalt geöffnet hatte, wehte der Polizei eine "Fahne" entgegen.

Da der Fahrer einen Alcotest verweigerte, die Beamten anspuckte, sich äußerst unkooperativ und renitent zeigte, wurde die Fahrertür gewaltsam geöffnet, um in das Führerhaus zu gelangen. Hierbei wurde ein Polizeibeamter der Verkehrspolizei Erlangen mehrmals vom Fahrer auf den Kopf geschlagen, wodurch er eine stark blutende Platzwunde erlitt, die ärztlich behandelt werden musste. Des Weiteren wurde seine Brille beschädigt und die Dienstkleidung verschmutzt.

Mit Gewalt Fahrerhaus geöffnet und Fahrer gefesselt

Der 39-jährige Fahrer wurde noch im Führerhaus seines Lkw gefesselt und anschließend zur Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht.

Ein dort von ihm freiwillig durchgeführter Atemtest erbrachte ein Ergebnis von 2,14 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt, übernachten, bzw. seinen Rausch ausschlafen durfte er in der Haftzelle der Polizeiinspektion.

Nach Bezahlen einer Sicherheitsleistung in Höhe von 5100 EUR wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Nun erwartet den Beschuldigten eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr.

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