Herzogenaurach

Mehr Freizeit am Wiwaweiher

Der Spielplatz am Wiwaweiher wird neu gestaltet. Zudem entstehen im Außenbereich Liegeflächen und eine Sitzecke mit Bücherschrank. Die Konkurrenz der Gänse lässt sich auf der neuen Fläche allerdings nicht verplanen.
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Spielplatz und Wiwaweiher aus der Vogelperspektive: Die Flächen am Weiher werden neu gestaltet.  Foto: Birgit Jentsch/herzolife
Spielplatz und Wiwaweiher aus der Vogelperspektive: Die Flächen am Weiher werden neu gestaltet. Foto: Birgit Jentsch/herzolife
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Der Wiwaweiher soll aufgewertet werden. Aktuelle Planungen betreffen in erster Linie den Spielplatz, aber auch die Außenflächen daneben sollen für die Besucher attraktiver gestaltet werden. Die Stadtverwaltung präsentierte die Entwürfe dem Planungsausschuss in dessen Sitzung am Montagabend.

Dieser neue Spielplatz ist einer von 36 solcher Anlagen im Stadtgebiet mit Ortsteilen. Vielerorts sind neue Maßnahmen vorgesehen, erläuterte Albert Geinzer vom Bauamt der Stadt (siehe unten). Er antwortete damit auf eine Anfrage der CSU-Fraktion.

Der Wiwaweiher erhält zunächst einen neu gestalteten Kinderspielplatz, der auch in Zukunft durch einen Zaun abgetrennt sein wird. Davor und daneben entstehen weitere Flächen für die Freizeitgestaltung. Beispielsweise wird dort ein weiterer Bücherschrank aufgestellt, nebst einer Sitzbank mit Leseecke davor. Das erläutere Albert Geinzer ebenso wie die Bestrebungen, am Hügel zum Gelände der Carl-Platz-Schule hin Liegebänke aufzustellen. Von der Adlerstraße kommend, sollen Kletterstangen aufgestellt werden. Damit soll also nicht nur der Spielplatz neu gestaltet werden, sondern auch die umgrenzenden Flächen.

Eine Bürgerversammlung zu dem Thema, wie es die grüne Stadträtin Retta Müller-Schimmel angefragt hatte, braucht es laut Bürgermeister German Hacker (SPD) nicht. Schließlich komme dort keine komplett neue Anlage, wie es am Hügel auf der Herzo Base der Fall gewesen sei.

Zaun als Schutz gegen Gänse

In der Sitzung des Planungsausschusses tauchte eine Frage auf, die seit Jahren immer wieder gestellt wird. "Was machen wir mit den Gänsen?", fragte Konrad Körner (CSU) nach. Denn das ungeliebte Federvieh könnte den Ruhesuchenden auf der Liegewiese durchaus Konkurrenz machen. Bürgermeister Hacker weiß um diese Schwierigkeiten. "Wir haben das gleiche Gänseproblem wie die Nürnberger", sagte er. Nur dass man nicht abschießen lasse. In der Stadt sei das ohnehin verboten und außerhalb wären die großen Vögel viel zu schlau. "Wir haben schon über einen Mähroboter nachgedacht, der die Gänse vertreibt", skizzierte der Bürgermeister auch die eher skurrilen Vorschläge. Wie dem auch sei - Die Stadt muss wohl auch weiter mit dem Federvieh zurechtkommen. Positiv ist für Kurt Zollhöfer (CSU) in diesem Zusammenhang, dass der Spielplatz einen Zaunschutz habe. Angesichts der Hinterlassenschaften der Gänse sei das für den Schutz der Kleinkinder außerordentlich wichtig.

Auf eine Frage gab's allerdings noch keine konkrete Antwort. Ob das Grillen für Jugendliche dort künftig möglich und erwünscht wäre, wollte Konrad Körner wissen.

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