Höchstadt a. d. Aisch
Neuerung

Mehr Flair fürs Höchstadter Christkind

Höchstadt will seinen Weihnachtsmarkt attraktiver machen. Noch sind Plätze frei.
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Der Vergangenheit angehören soll diese Bühne der letzten Jahre auf dem Höchstadter Marktplatz. Sie war nicht nur viel zu niedrig, sondern verstrahlte mit ihren Neonröhren nicht gerade den fürs Christkind gewünschten weihnachtlichen Glanz.  Foto: Andreas Dorsch (Archiv)
Der Vergangenheit angehören soll diese Bühne der letzten Jahre auf dem Höchstadter Marktplatz. Sie war nicht nur viel zu niedrig, sondern verstrahlte mit ihren Neonröhren nicht gerade den fürs Christkind gewünschten weihnachtlichen Glanz. Foto: Andreas Dorsch (Archiv)

Als Fan des Höchstadter Weihnachtsmarktes stört sich die ESC-Vorsitzende Nadja Müller schon seit Jahren an der mit Neonröhren wenig weihnachtlich beleuchteten und viel zu niedrigen Bühne. Das soll heuer anders werden - aber nicht nur das.

Müller hilft derzeit mit einem befristeten Vertrag in der Stadtverwaltung aus und hat zusammen mit Thomas Oppelt vom Stadtmarketing ein neues Konzept für den Höchstadter Weihnachtsmarkt entwickelt, der vom 6. bis 15. Dezember wieder auf dem Marktplatz stattfindet.

"Wir wollen das ganze Ambiente liebevoller gestalten", sagt Müller. Oppelt, der in Hanau eine spezielle Weihnachtsmarkt-Fortbildung absolviert hat, will den Brunnen stärker in das Marktgeschehen mit einbeziehen.

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) steht hinter der geplanten Umstrukturierung. Er appelliert an Vereine und Einzelpersonen, die noch Interesse daran haben, am Weihnachtsmarkt mitzumachen, sich per E-Mail unter veranstaltungen@hoechstadt.de oder unter 09193/626158 zu melden. Neu ist in diesem Jahr die Möglichkeit, sich die Teilnahme am Weihnachtsmarkt mit einem zweiten Verein oder einer anderen Person zu teilen. Laut der Organisatoren gibt es Vereine, die mitmachen möchten, aber nicht zehn Tage lang. Ihnen stellt die Stadt heuer auch eine Bude zur Verfügung. Bei größerer Nachfrage könnten es auch mehr städtische Buden sein.

An der Dauer von zehn Tagen wird auf Wunsch der Teilnehmer festgehalten, ebenso am Standort Marktplatz. Der JU-Antrag, den Weihnachtsmarkt in den Schlosshof zu verlegen, stößt laut Brehm bei den Teilnehmern auf wenig Gegenliebe.

Unter Einbeziehung des Brunnens planen Nadja Müller und Thomas Oppelt eine geschlossene Budenstadt. Die neue Bühne - eine Art Pavillon mit Tannenzweigen und Lichterketten - wandert vor den Brunnen, bekommt ein höheres Dach und bleibt hinten offen. Der Markt soll mit viel Grün und Hackschnitzeln auf dem Pflaster stimmungsvoller werden und noch mehr zum Verweilen einladen. Mit dem Höchstadter Christkind wird erstmals auch ein Nikolaus einziehen.

"Die Besucher sollen in eine Winterwelt eintreten", kündigt Müller an. In der werden wieder viele Musiker und Künstler gastieren, unter anderem am 8. Dezember die Höchstadter Musiggfabrigg mit Weihnachtsrock.

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