Hemhofen
Bürgermeisterkandidat

Lutz Bräutigam will Bürgermeister in Hemhofen werden

Lutz Bräutigam geht für die Hemhofener Grünen ins Rennen um das Bürgermeisteramt.
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Lutz Bräutigam will bei der Kommunalwahl 2020 für die Hemhofener Grünen das Rathaus erobern. Foto: Johanna Blum
Lutz Bräutigam will bei der Kommunalwahl 2020 für die Hemhofener Grünen das Rathaus erobern. Foto: Johanna Blum

Bei der Nominierungsversammlung am Donnerstag in der TSV-Gaststätte Pizzeria "Amara" bestimmte der Hemhofener Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen seinen Bürgermeisterkandidaten. Lutz Bräutigam wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern zum Kandidaten gewählt. Dies ist seine zweite Kandidatur.

Lutz Bräutigam, geboren in Lüneburg, ist promovierter Chemiker, Hausmann, 51 Jahre alt, verheiratet und hat einen 16 Jahre alten Sohn. Bräutigam ist Schriftführer im grünen Kreisverband Erlangen-Land, hilft in der Heilandskirche als Mesner aus und spielt im Orchester der Heilandskirche Violine. Außerdem sitzt er seit 2014 im Gemeinderat und im Kreistag.

Seit 2004 ist er Mitglied bei den Grünen. "Es wurde einfach mal Zeit, den eigenen Überzeugungen Engagement zu geben. Zum einen wegen der Auffassung, die Schöpfung zu bewahren, zum anderen wegen der Haltung für eine offene und tolerante Gesellschaft", erklärt er.

In der Ortspolitik spielt für ihn die Gesellschaftspolitik eine größere Rolle als die anderen grünen Kernthemen Umwelt und Klima. "Ich denke, dass wir in einer Gemeinde wie Hemhofen als Gemeinschaft für Hemhofen entscheiden sollten." Zufälligerweise habe Robert Habeck einmal gesagt, "die Grünen sind eine Bündnis-Partei."

Es gehe ihm nicht darum, dass er an die Macht komme, um seine Ideen und Vorstellungen zu verwirklichen. "Ich wünsche mir, dass die Ortspolitik die Mitglieder der Gemeinde dazu bewegen kann, unseren Ort mitzugestalten." Das fange mit einem Gemeinderat an, der wieder diskussionsfreudig sei, der sich um Perspektiven und Alternativen bemühe. "Ich wünsche mir Bürgerversammlungen, die von allen Generationen besucht werden, die mitreden und mitgestalten wollen, die Ideen und Impulse geben und die sich trauen Ihre Meinung zu sagen. Und dann kann unsere Gemeinde auch grüne Projekte verwirklichen, zum Beispiel die Potenziale der gemeindlichen Energieversorgung heben oder Umweltschutzmaßnahmen erarbeiten, die jeder für sich und auch mit anderen bearbeitet."

Für die zukünftige Arbeit sieht er viele Dinge, die abgearbeitet werden müssen. "Ich würde das Projekt Schulsanierung übernehmen. Es wird sich die nächsten Monate entscheiden, wie viel Spielraum dann noch vorhanden sein wird. Es ist kein Geheimnis, dass ich die derzeitigen Planungen für suboptimal halte."

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