Herzogenaurach
Feierstunde

Lob für Herzogenauracher Schülerlotsen und Schulweghelfer

Die Stadt lud die Schülerlotsen und Schulweghelfer in die Mittelschule ein, um sich bei ihnen für die beispielhafte ehrenamtliche Tätigkeit zu bedanken.
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Der Chor der Mittelschule sang für die Schülerlotsen und Schulweghelfer Weihnachtslieder.    Foto: Richard Sänger
Der Chor der Mittelschule sang für die Schülerlotsen und Schulweghelfer Weihnachtslieder. Foto: Richard Sänger

Bei Wind und Wetter stellen sie sich frühmorgens auf die Straße, damit Kinder sicherer zur Schule kommen. Es gab viel Lob und Anerkennung für die Schüler, die deutlich früher aufstehen müssen, um ihren Mitschülern die Übergänge des Schulweges zu sichern.

Insgesamt gibt es 101 Schülerlotsen und rund 20 erwachsene Schulweghelfer in Herzogenaurach. Die Redner äußerten ihre Wertschätzung für den freiwilligen Dienst an den Übergängen des Schulweges. "Ihr seid ein Paradebeispiel für die Jugend, über die so gerne geschimpft wird, Hut ab", lobte Schulleiter Helmut Nicklas und freute sich, dass die Feier in der Mittelschule stattfand.

"Ihr leistet eine tolle Unterstützung für alle: für Kinder, Eltern, Schule und Polizei und übernehmt insbesondere eine große Verantwortung für die Schulanfänger", erklärte Bürgermeister German Hacker (SPD). So gab es in Herzogenaurach an den von Schülerlotsen und Schulweghelfern betreuten Übergängen keinen einzigen Unfall - trotz des zunehmenden Verkehrs und der vielen Baustellen in diesem Jahr. "Euer Dienst ist unverzichtbar", wandte sich der Bürgermeister an die Schülerlotsen. Schließlich seien in Herzogenaurach täglich 3000 Schüler unterwegs, dazu kommen noch Tausende von Einpendlern, von denen sehr viele die Schulwege kreuzen.

Garanten für Unfallfreiheit

Als unverzichtbares Ehrenamt bezeichnete auch Wolfgang Gerstberger die Tätigkeiten der Schülerlotsen und Schulweghelfer. "Wir brauchen sie", lobte der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht die engagierten jungen Leute für ihren täglichen Dienst. Nicht ohne Stolz wies Gerstberger darauf hin, dass dort, wo die Schulweghelfer und Lotsen im Einsatz sind, noch kein Unfall passiert und noch kein Kind auf dem Schulweg zu Schaden gekommen ist. "Dieser Umstand kann nicht hoch genug gewürdigt werden und bestätigt den Sinn der Arbeit - eine ganz tolle Sache", lautete die Bilanz. In Deutschland gibt es rund 60 000 Schülerlotsen, und über die Hälfte davon kommt aus Bayern. Bernd Lösch von der Polizei freute sich über so viel Gemeinschaftssinn im Bereich Verkehr. "Für die Kinder im Verkehr den Kopf hinhalten muss bedeuten, Respekt vor diesem Dienst zu haben", sagte er.

Die Feierstunde in der Aula wurde vom Schulchor mit "Feliz Navidad" und "Weihnacht bedeutet so viel" sowie "We wish you a Merry Christmas" umrahmt. Im Anschluss lud die Stadt zum Essen in die Mensa ein, und von der Gebietsverkehrswacht gab es Gutscheine von Sport Hoffmann.

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