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Landkreis Erlangen-Höchstadt: Verkehrsader zwischen Lonnerstadt und Unterwinterbach wird bald gesperrt

In den Osterferien soll die Kreisstraße zwischen Lonnerstadt und Unterwinterbach wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden. Auf Autofahrer kommt dann eine Mammut-Umleitung zu - und Ailsbach wird eingekesselt.
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In den Osterferien wird die Kreisstraße zwischen Lonnerstadt und Unterwinterbach gesperrt. Foto: Paul Frömel
In den Osterferien wird die Kreisstraße zwischen Lonnerstadt und Unterwinterbach gesperrt. Foto: Paul Frömel

Mit steigenden Temperaturen häufen sich auch wieder die Baustellen und Sperrungen im Landkreis. Voraussichtlich vom 15. April bis 26. April soll die Straße zwischen Lonnerstadt und Unterwinterbach gesperrt werden, wie Stephanie Mack, Pressesprecherin am Landratsamt Erlangen-Höchstadt, berichtet.

Grund für die Sperrung seien notwendige Sanierungsarbeiten an der Straße. "Es gibt dort viele Spurrillen und Wellen, die zu Aquaplaning führen können", so die Pressesprecherin.

35 000 Euro soll die Sanierung insgesamt kosten, einschließlich der Verkehrssicherung. "Die Verkehrssicherung ist am aufwendigsten, weil es eine riesige Umleitung geben wird", erklärt Mack.

Umleitungsschilder kommen bald

In Kürze werden große Schilder angebracht, die den Weg um die Sperrung weisen. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Höchstadt kommend, die nach Ailsbach wollen, werden großzügig über die Staatsstraße 2763 über Nackendorf, Mühlhausen und Weingartsgreuth nach Ailsbach umgeleitet. Wer von Höchstadt nach Unterwinterbach möchte, wird über die B 470 über Uehlfeld und Hermersdorf wieder auf die Kreisstraße Richtung Frimmersdorf geleitet.

Besonders kritisch wird die Sperrung für die Bewohner in Ailsbach, die von der gesperrten Kreisstraße nicht mehr in ihre Ortschaft kommen und umgekehrt in diese Richtung nicht mehr hinaus. Auch dafür wurde eine weitläufige Umleitung über Elsendorf eingerichtet.

Jürgen Ertl vom Kreisbauhof kann Entwarnung geben: Die ganzen zwei Wochen wird die Kreisstraße nicht gesperrt sein. Zur Sicherheit habe man ein größeres Zeitfenster angegeben, weil man vom Wetter abhängig sei und die zuständige Firma terminieren müsse. "Im schlimmsten Fall dauert es fünf Tage, im besten Fall dauert es nur drei Tage", bringt es Ertl auf den Punkt. Weil der Schulverkehr gewährleistet seien müsse, wird die Straße in den Ferien saniert.

Dazu fräsen die Bauarbeiter den vier Zentimeter dicken Fahrbahnbelag ab. Dann kommt es darauf an, wie sehr der Unterbau beschädigt ist. Nachdem dieser ausgebessert wurde, soll ein Teil des Banketts befestigt werden. Zum Schluss wird ein neuer Fahrbahnbelag aufgebracht.

Eine Vollsperrung sei die einzige Möglichkeit gewesen, aus technischen Gründen und wegen der Verkehrssicherheit. "Um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten, muss die Sanierung unter einer Vollsperrung laufen", so Ertl.

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