Vestenbergsgreuth
Bürgernähe

Landkreis Erlangen-Höchstadt: Kinder dürfen den Bürgermeister mit Fragen löchern

Viertklässlern aus Lonnerstadt standen die Bürgermeister von Lonnerstadt und Vestenbergsgreuth Rede und Antwort und erklärten ihre Aufgaben in der Gemeinde.
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Die Viertklässler hatten jede Menge Fragen an die Bürgermeister und den Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt.  Foto: Mirjam Stumpf
Die Viertklässler hatten jede Menge Fragen an die Bürgermeister und den Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt. Foto: Mirjam Stumpf
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Den Bürgermeister des eigenen Wohnortes kennen sicher viele Kinder. Doch was muss man als Bürgermeister eigentlich alles machen?

Bei einer Fragerunde am Dienstag im Rathaus durften deshalb die Schüler der 4a der Grundschule Lonnerstadt-Weisachgrund die Oberhäupter von Vestenbergsgreuth und Lonnerstadt mit ihren Fragen und Anliegen löchern.

"In der vierten Klasse nehmen die Schüler das Thema Gemeinde durch", erklärt Stefan Himpel, Bürgermeister aus Lonnerstadt (FW), den Anlass für das Treffen. Deshalb haben er und Amtskollege Helmut Lottes (CSU) aus Vestenbergsgreuth die Kinder eingeladen. "Sie sollen ihre Gemeinde kennenlernen", so Lottes.

Die 23 Grundschüler waren sehr interessiert und wollten viel Verschiedenes wissen. Fragen wie "Was ist, wenn man Steuern lange nicht bezahlt?" oder "Stellt ihr euch wieder zur Wahl?" sollten die Bürgermeister beantworten.

Die Gemeinde als Thema in der Schule

Auch auf Persönliches waren sie neugierig. "Spielen Sie Computer?" wurde beispielsweise Stefan Himpel gefragt, was dieser schmunzelnd verneinte. "Wie teuer war der Fußballplatz in Lonnerstadt?", fragte wiederum ein fußballbegeisterter Schüler. Dass dieser rund eine Million Euro gekostet habe, verriet ihm Himpel.

Mit einigen politischen Aufgaben waren die Schüler bereits vertraut. Klassenlehrerin Sabine Fischer erklärte, dass die Schüler das Thema schon im Winter durchgenommen, es nun noch einmal wiederholt und im Vorfeld bereits einige Fragen gesammelt haben. Die Fragerunde kam bei den Grundschülern gut an. "Besonders die Sache mit den Kosten war sehr spannend", resümierte die zehnjährige Laura.

Neben den beiden Bürgermeistern war auch Norbert Stoll, der Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt, dabei. Er erklärte vor allem, in welchen Bereichen die Verwaltungsgemeinschaft tätig sei. "Grob gesagt, wir machen alles von der Geburtsurkunde bis zur Sterbeurkunde."

Eines gaben die Bürgermeister den Kindern noch mit auf den Weg. Bei Problemen oder Anliegen sollen sie sich nicht scheuen, das Rathaus aufzusuchen. "Wir sind ganz normale Bürger wie ihr auch", sagte Himpel.

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