LKR Erlangen-Höchstadt

Landkreis Erlangen-Höchstadt für nächsten Schnee gerüstet

Im Kreisbauhof Erlangen-Höchstadt ist man für weitere Wintereinbrüche gerüstet. Bei Bedarf rücken sechs Räum- und Streufahrzeuge aus.
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So schön wie Oberlindach kann der Landkreis im Winter sein. Damit die Straßen frei bleiben, hat der Kreisbauhof einen Winterdienstplan aufgestellt.  Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz
So schön wie Oberlindach kann der Landkreis im Winter sein. Damit die Straßen frei bleiben, hat der Kreisbauhof einen Winterdienstplan aufgestellt. Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz
Die ersten Räumeinsätze dieses Winters wurden gut bewältigt. Und so ist Landrat Alexander Tritthart mit der Arbeit des Kreisbauhofs auch sehr zufrieden. "Wir sind gut auf die kommenden Monate vorbereitet", sagte er bei der jährlichen Winterdienstbesprechung in Heßdorf.


1200 Tonnen Salz eingelagert


Um Gefahren durch Schnee und Eis nachhaltig entgegenzuwirken, wird auf dem Gelände des Kreisbauhofs sowie auf zwei Außenstellen eine beträchtliche Menge Salz gelagert. "Allein 900 Tonnen lagern am Kreisbauhof in Heßdorf, etwa 300 weitere Tonnen können wir bei Bedarf aus einer anderen Lagerhalle heranschaffen", erklärte Kreisbauhofleiter Jürgen Ertl.

"Die ersten Schneeeinsätze haben reibungslos geklappt", lautete sein Resümee. Damit der Schneeräum- und Streudienst auf den winterlichen Straßen im Landkreis nicht dem Zufall überlassen bleibt, hat der Kreisbauhof einen speziellen Dienstplan aufgestellt.


Um 3 Uhr ist die Nacht zu Ende


Er regelt, wann und wo die sechs Winterdienstfahrzeuge eingesetzt werden. "Vom 15. November bis 15. März sind vier Straßenwärter ab 3 Uhr auf den Strecken im Einsatz, die wir betreuen", so Ertl. Gegen 4 Uhr rückten alle eingeteilten Fahrzeuge aus, um - je nach Wetterlage - die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Ziel ist laut Ertl, den Winterdienst möglichst bis 7 Uhr abzuschließen, "damit der Berufsverkehr ohne nennenswerte Behinderung sicher fließen kann".

Von 7 bis 16 Uhr räumen und streuen die Kreisbauhofmitarbeiter die Geh- und Radwege außerhalb der Ortschaften. Einen Teil dieser Wege betreuen auch einzelne Gemeinden mit. Bis 20 Uhr, im Extremfall sogar bis 22 Uhr, sind die Räum- und Streufahrzeuge unterwegs.


Appell an Autofahrer


"Bei extremen Witterungsverhältnissen kommen aber auch die Räumfahrzeuge nur schwer voran. Manchmal ist es nicht möglich, das gesteckte Ziel zu erreichen. Dafür bitten wir die Verkehrsteilnehmer um Verständnis", so der Bauhofleiter. "Trotz des Winterdienstes ist jedoch eine an die Witterungsbedingungen angepasste Fahrweise unerlässlich. Außerdem sollten alle Fahrzeuge unbedingt über eine entsprechende Winterausrüstung verfügen."
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