Segnung

Krypta bringt Tiefgang nach Höchstadt

Unter dem Höchstadter Kellerberg wurde eine Krypta eingeweiht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Dekan Kilian Kemmer segnete die neue Krypta in Höchstadts Kellerberg. Neben ihm Leo Nitsche, einer seiner ehemaligen Ministranten, der ihn auf die Idee brachte, Georg Römer und Gerald Brehm    Foto: Johann Schulz
Dekan Kilian Kemmer segnete die neue Krypta in Höchstadts Kellerberg. Neben ihm Leo Nitsche, einer seiner ehemaligen Ministranten, der ihn auf die Idee brachte, Georg Römer und Gerald Brehm Foto: Johann Schulz
Bereits zum Festgottesdienst am Sonntag strömten die Menschen auf den Höchstadter Kellerberg, um im Freien auf der städtischen Anlage des Petersbecks-Hauses den Gottesdienst zu feiern. Umrahmt vom Spiel der Wachenrother "Kleinen Dorfmusik" erklärte Dekan Kilian Kemmer in seiner Predigt den Sinn der Errichtung einer Krypta in den unterirdischen Anlagen des Kellerberges.


Gott in allen Höhen und Tiefen

Tiefgang sei in allen Lebenslagen erwünscht. Wer in die Tiefe gehe, komme an der Frage nach Gott, nach Religion und Glaube nicht vorbei. Der Besuch und das Hinuntergehen in die Tiefen des Höchstadter Kellerberges lasse nunmehr auch einen Ort entdecken, der zum Ausdruck bringt, dass Gott nicht nur in der Höhe ist, sondern auch in den Tiefen da ist. Dies, so Kilian Kemmer, gelte auch für "den letzten Tiefgang unseres Lebens, die Grablegung bei Feuer-oder Erdbestattung". Im Anschluss an den Gottesdienst segnete der Dekan die Krypta und eröffnete den kleinen Andachtsraum inmitten der Kelleranlage Friedrichshöhe zusammen mit Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm (JL) sowie mit den Vorsitzenden des Heimat- und des Kellerbergvereines, Georg Römer und Karsten Wiese. Eine große Schar Interessierter wagte einen "Tiefgang" und besichtigte die neue Krypta.


Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren