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Großenseebach
Genuss

Kochdate mit Johann Lafer

Für die Großenseebacherin Julia Dürrbeck ging es kürzlich ins Studio der ZDF "Küchenschlacht". Nach diesem Erlebnis möchte sie nun auch beruflich etwas mehr in die Kochbranche einsteigen.
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Julia Dürrbeck kocht gerne mit regionalen und saisonalen Produkten. Foto: Theresa Schiffl
Julia Dürrbeck kocht gerne mit regionalen und saisonalen Produkten. Foto: Theresa Schiffl
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Am ersten Tag der "Küchenschlacht" hat Julia Dürrbeck zum Motto Leibgericht ein Süßkartoffel-Fisch-Curry mit Kokos-Reis für die Jury gezaubert. Nachdem sie sich bereits im vergangenen Jahr für die Kochsendung "Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?" beworben hatte, klappte es nun bei der Kochshow des ZDF. "Als das damals nicht geklappt hat, habe ich überlegt, wo ich noch mitmachen könnte", erzählt die 27-Jährige.

Spontan schickte sie eine Bewerbung an "Die Küchenschlacht" des ZDF und es klappte. Dann sei es relativ schnell gegangen. "Wir mussten fünf Kochrezepte einreichen, die dann überprüft wurden, ob sie auch etwas anspruchsvoller sind", erzählt Julia Dürrbeck. Sie wollte sich neuen Herausforderungen stellen und sich einmal mit anderen Gleichgesinnten messen.

Erster Kochkurs bei Oma

Angefangen hat die Ausbildung der Hobbyköchin bei ihrer Oma. "Ich habe ihr beim Kochen geholfen und über die Schulter geschaut", sagt sie und lächelt. Als sie dann mit 18 von Zuhause auszog, musste sie sich natürlich selbst versorgen. "Da beschäftigt man sich dann automatisch noch mehr mit dem Thema Kochen. Viel bekommt man auch über die Medien mit." Da sie viel Sport mache, sei auch gesunde Ernährung bei ihr ein wichtiges Thema. Bei der Auswahl ihrer Produkte achte die 27-Jährige neben guter Qualität darauf, besonders regional und saisonal einzukaufen. Für die hauptberufliche Industriekauffrau bedeutet das Kochen auch eine Abwechslung zum Büroalltag.

In ihrem Freundeskreis habe sie ebenfalls viele, die gerne kochen. "Ich habe dann auch einen Koch kennengelernt und da viel Input bekommen." Sie unterstütze ihn auch bei Kochkursen und bei Catering-Events. "Da habe ich auch noch einmal viel gelernt." Die Hobbyköchin mag auch außergewöhnliche Küche. "Auf meinen Reisen habe ich in Thailand, Bali oder auf Sri Lanka Kochkurse gemacht", sagt sie.

Bei ihrer Reise nach Hamburg ins Studio der "Küchenschlacht" durfte sie eine Begleitperson mitnehmen. "Ich habe meine Mutter mitgenommen." Und nicht zu vergessen den Glücksbringer, den ihr ihre Mutter geschenkt hat.

In jeder Woche treten bei der Kochsendung "Die Küchenschlacht" sechs Hobbyköche gegeneinander an. Die Mottos der jeweiligen Runden waren zum Beispiel ihr Leibgericht, aber auch ein klassisches Drei-Gänge-Menü. Nach jeder Runde scheidet einer der Hobbyköche nach einer Verkostung der Profiköche wie Johann Lafer, Christian Lohse, Alexander Kumptner oder auch Alfons Schuhbeck aus.

"Die Interviews und auch das Kochen vor der Kamera und Publikum war schon etwas ungewohnt", erzählt Julia Dürrbeck über die Dreharbeiten. In den 35 Minuten Kochzeit der 45-minütigen Show sei es eine Herausforderung gewesen mit den Promi-Köchen zu reden und die Gerichte rechtzeitig fertig zu bekommen. "Aber es hat Spaß gemacht."

Berufswechsel in Kochbranche

"Ich habe einfach versucht, so zu sein wie ich bin, das wirkt dann meistens auch am sympathischsten." Der Kontakt mit den anderen Hobbyköchen sei ebenfalls eine Bereicherung gewesen. "Mit vielen habe ich noch immer Kontakt", sagt die 27-Jährige und lächelt. Es sei eine tolle Erfahrung gewesen, die sie auf keinen Fall missen möchte.

Hobby zum Beruf

Julia Dürrbeck wünscht sich mehr Kontakt mit Menschen und möchte ihr Hobby zu ihrem Beruf machen. "Ich möchte jetzt selbst Kochkurse geben und im Catering arbeiten." Etwas im Bereich Ernährungsberatung oder Fitnesscoach könne sie sich ebenfalls vorstellen. "Was mir auch gefallen würde, sind Genuss- und Aktivreisen, auf denen man zusammen die Kulinarik von anderen Ländern entdeckt."

Wie es Julia Dürrbeck bei der Küchenschlacht erging und ob sie sich mit ihrem Süßkartoffel-Fisch-Curry in die nächste Runde kochen konnte, zeigt sich am 9. März.

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