Herzogenaurach
Umgestaltung

Kleinholz an der Aurach: Rund 30 Bäume werden gefällt

Für die Umgestaltung des Uferbereichs müssen rund 30 Bäume fallen. Aus Sicht des Artenschutzes ist das nicht problematisch.
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Ein Bagger transportiert den Stamm einer stattlichen Weide ab.  Fotos: Bernhard Panzer
Ein Bagger transportiert den Stamm einer stattlichen Weide ab. Fotos: Bernhard Panzer
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Es ist viel Holz, dass sich da auf dem - für die Passanten inzwischen gesperrten - Uferweg stapelt. Jede Menge Bäume, darunter auch wirklich stattliche Exemplare, scheinen da umgesägt zu werden. Keine Maßnahme, die mal alle paar Jahre so nebenbei läuft, oder?

Stimmt, es ist keineswegs ein gewöhnlicher Frühjahrsputz. Mit der Firma Biedenbacher aus Schwabach hat die Stadt eine Fachfirma beauftragt, dort eine Reihe von Bäumen zu fällen. Ein Kahlschlag ist es deshalb noch lange nicht, es dreht sich "nur" um rund 30 Bäume, vor allem Weiden und Pappeln, aber auch ein paar Erlen.

Und weshalb muss das Holz weichen? Dafür gibt es mehrere Gründe, Ausschlag gebend ist die geplante Umgestaltung und Aufwertung des Uferbereichs. Aus Sicht des Artenschutzes gebe es keine Bedenken, sagt die städtische Umweltbeauftragte Monika Preinl. Das sei auch Ergebnis einer Vorprüfung zur Umweltverträglichkeit. Zum anderen war es ohnehin an der Zeit, den Uferstreifen mal etwas lichter zu gestalten, sagt Fritz Bayer vom Baubetriebshof.

Große Pappel fällt morgen

Morgen soll noch eine stattliche Silberpappel fallen. Ein Baum, der zwischen 40 und 70 Jahre auf dem Buckel hat. Damit habe er allerdings das Alter solcher Bäume in Stadtgebieten erreicht, sagt Bayer. Und der geplanten Maßnahme steht die Pappel schlicht im Weg.

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