Weisendorf
Gemeinderat

Kleineres Zelt, mehr Gemütlichkeit

Was sich mit dem Ausfall des Festwirts bei der Weisendorfer Kirchweih ändern wird, kündigte Bürgermeister Heinrich Süß an.
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Das Aufstellen des Weisendorfer Kerwabaumes wird musikalisch begleitet.Richard Sänger
Das Aufstellen des Weisendorfer Kerwabaumes wird musikalisch begleitet.Richard Sänger
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Im Grunde wird sich bei der Weisendorfer Kirchweih nicht viel ändern - abgesehen von einem Wechsel der Brauerei und dem Engagement von Ehrenamtlichen. Obwohl mit der Schließung der Erlanger Kitzmann-Brauerei auch der Festwirt verloren ging, wird es in diesem Jahr wieder eine ordentliche Kirchweih in Weisendorf geben.

Das ist das Ergebnis der Sitzungen des Arbeitskreises "Weisendorfer Kerwa" das, Bürgermeister Heinrich Süß bei der Sitzung des Gemeinderates bekannt gab. Zugegeben, eine Nummer kleiner wird das Wochenende schon ausfallen, nämlich mit einem etwas kleineren Zelt, aber am Programm werden keine Abstriche gemacht, erklärte der Bürgermeister. Da in den letzten Jahren an manchen Tagen das Festzelt nicht immer zufriedenstellend gefüllt war, verspricht sich der Bürgermeister mehr Gemütlichkeit und er ist überzeugt, dass der Funke von der Bühne schneller auf die Besucher überspringt.

"Sicher wird es eine gemütliche Kerwa werden und an frühere Zeiten erinnern", ist sich der Bürgermeister sicher. Denn in den letzten Jahren war der Zeltbetrieb vielen Weisendorfern zu groß und zu laut, außerdem gab es regelmäßig Klagen über den Festwirt. Nach dem Aus der Kitzmann-Brauerei und den lauter werdenden Klagen, zog der Bürgermeister die Notbremse und es wurde ein Arbeitskreis eingerichtet.

Vereine am Erlös beteiligt

In jedem Fall sicher ist, dass die Vereinsvertreter künftig mehr gefordert sein werden und die Vereine am Erlös beteiligt sein werden. Auch das Programm steht bereits weitgehend fest. Die Kirchweih beginnt am Kirchweihdonnerstag mit "Rock im Zelt", der Abend wird traditionell vom ASV Weisendorf ausgerichtet. Am Freitag werden nach einer Andacht und dem Bieranstich die "Leutenbacher Musikanten" für Stimmung und Unterhaltung sorgen und am Samstag hat die Weisendorfer Band "Six to Real" ein Heimspiel, an den beiden ersten Tagen wird der ASV für den Ausschank verantwortlich zeichnen.

Beim Baumaufstellen durch die Ortsburschen am Samstagnachmittag wird es musikalische Unterstützung durch den Posaunenchor geben und am Abend wird "Blechragout" vom Weisendorfer Soundexpress für Unterhaltung sorgen, für den Sonntag ist ein ökumenischer Gottesdienst und Unterhaltung durch Blechbläser des Posaunenchores geplant. Am Samstag und Sontag werden die durstigen Besucher von der Freiwilligen Feuerwehr versorgt.

Betzenaustanzen als Höhepunkt

Natürlich gibt es am Kirchweihmontag wieder den berühmten "Weisendorfer Frühschoppen", zu dem sich Besucher aus allen Gesellschaftsschichten sowie aus Politik und Wirtschaft im Festzelt einfinden. Nach dem Frühschoppen und dem Seniorennachmittag setzen die Ortsburschen und Madli mit dem Betzenaustanzen einen weiteren Höhepunkt der Weisendorfer Kerwa. Für den Barbetrieb zeichnen die Ortsburschen und -madli verantwortlich und für das Catering im Festzelt sorgt die Herzogenauracher Firma Heimkantine. Wie der Bürgermeister bekanntgab werden die Fahrzeuge der Schausteller und Fahrgeschäfte in diesem Jahr abseits des Festplatzes untergebracht.

Wie geht es mit demBadweiher weiter?

Bei der Sitzung des Marktgemeinderates informierte Bürgermeister Heinrich Süß das Gremium auch über den Sachstand zur Sanierung des Badweihers. So wurde mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen und das Büro Dafner Geoberatung aus Forchheim mit dem erforderlichen Bodengutachten beauftragt. Die Ergebnisse dazu werden Ende Februar vorliegen. In den nächsten Tagen werden darüber hinaus auch Gespräche wegen des Wasserrechts erfolgen und ein Temin mit dem Staatlichen Bauamt stattfinden. Dabei geht es um die Frage, ob im Zuge der Sanierung des Badweihers eine mögliche Abbiegespur für den Reuther Weg errichtet werden kann.

Wie der Bürgermeister erläuterte, werde das Planungsziel, nämlich die Umgestaltung mit Uferbefestigung, Nutzung als Karpfenweiher, Entlandung, Stabilisierung der Insel, naturnahe Ufergestaltung und Untersuchung des Knotens "Einmündung Reuther Weg" weiterverfolgt.

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