Schon im Herbst des letzten Jahres hat ein Wasserschaden das Heim des Karnevalsclubs Herzogenaurach (KCH) heimgesucht, an dem der Verein noch immer zu knabbern hat. Fast 10.000 Euro wird die Beseitigung der Schäden kosten. Für den Betrag muss man in Vorleistung gehen, erläutert Vorsitzender Gerd Engert, bevor er sich an die Versicherung wenden kann. Am kommenden Samstag wird er den Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung Bericht erstatten.

Das Vereinsheim auf der Nutzung befindet sich "im verflixten siebten Jahr", wie Engert schmunzelt. Der Schaden geht aber länger zurück. Offenbar schon vor Jahren hatte sich ein Leck im Heizungssystem gebildet, das nicht bemerkt worden sei, mutmaßt Engert. Und so drückte das Wasser tröpfchenweise weiter, bis sich letztlich die Isolierung vollgesaugt hatte und das Wasser dann austrat. "Auf der Grundplatte war ein richtiger kleiner See", sagte Engert.

Die ersten Schäden seien in der Küche festgestellt worden. Man habe eine Trockenwand herausgerissen, da dort schon der Schimmelpilz emporgeklettert sei. Und in die Fliesen im Flur und verschiedenen Räumen wurden 14 Löcher gebohrt. Durch sieben wurde Heißluft geblasen, aus den anderen sieben trat der Dampf dann wieder aus. "14 Tage lang liefen die Trocknungsgeräte Tag und Nacht, rund um die Uhr", sagt Engert. Allein deren Einsatz habe den Verein schon zweieinhalbtausend Euro gekostet. Vom Stromverbrauch ganz zu schweigen.

Der Schaden ist ausgestanden, doch die Maler- und Fliesenarbeiten fehlen noch. Mehr erfahren die Mitglieder bei der Jahresversammlung am Samstag um 19 Uhr. Man trifft sich im FC-Heim. Zahlreicher Besuch wird erhofft.