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Höchstadt a. d. Aisch
Party

Kinderfasching des ESC Höchstadt: So feierten die Kleinen in der Aischtalhalle

Wild und ausgelassen feierten die kleinen Prinzessinnen und Piraten eine unvergessliche Party beim ESC Kinderfasching.
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Der Besuch beim Kinderfasching des ESC Höchstadt in der Aischtalhalle war enorm. Fotos: Britta Schnake
Der Besuch beim Kinderfasching des ESC Höchstadt in der Aischtalhalle war enorm. Fotos: Britta Schnake
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"Sold out!", ruft Nadja Müller, Vorsitzende des ESC, mit strahlenden Augen, als sie erfährt, dass alle 600 Karten für den Kinderfasching in der Aischtalhalle verkauft sind.

Selbstverständlich war das nicht. Zum einen gingen im Vorverkauf nur 200 Karten über den Tisch, zum anderen hat das Tanzstudio Geist zeitgleich eine Kinderfaschingsveranstaltung in der Fortuna Kulturfabrik, mit freiem Eintritt.

Umso froher ist das Team, dass die viele Arbeit im Vorfeld nicht umsonst war. Schon bevölkern Unmengen an kleinen Prinzessinnen und Feen, mehrere Spider Men, Ninjas, Ritter, Polizisten, Piloten, niedliche kleine Käfer, Piraten, Superhelden, und Cowboys die Halle, nachdem sie sich von der 10-jährigen Emmy schön brav ihren Stempel abgeholt haben.

Theo Quindeau (2) kommt als Bumblebee, Bruder Leon (6) ist Spiderman, Schwester Mira (3/4) Schneewittchen. Axel Geier, von der Sparkasse in Höchstadt, welche mehrere Vereine fördert, unterstützt das quirlig-bunte Event.

Die Tische wurden ganz an den Rand gestellt, damit viel Platz ist in der Mitte. "Vor vier Jahren haben wir Kinderfasching noch in Lonnerstadt gefeiert", resümiert Nadja Müller, "Aber das kann doch nicht sein, dass wir nach Lonnerstadt fahren müssen, für den Kinderfasching." "Das Gemeinschaftsgefüge, das Gemeinschaftsdenken ist uns wichtig", sagt Geier.

Der Bewegungsdrang ist groß. In der Halle kann er ausgelebt werden. Schon preschen die ersten Piraten und Polizisten, dicht gefolgt von zwei kleinen Prinzessinnen über die Bühne, unter ihr hindurch und einmal quer über den Platz.

Die Mamas und Papas lassen sie laufen, kämen sie doch eh nicht hinterher. Nur die ganz kleinen, die behält man hier besser im Auge, damit sie nicht unter die Hufe kommen. Schnell finden sich die ersten kleinen Ladys bei den "Tätowierern" ein.

Glitzernde Tattoos

Die siebenjährige Kim Müller hat sich für zwei Glitzerherzen entschieden, Lukas Endres kommt der Bitte sofort nach und hübscht den Handrücken der kleinen Prinzessin pinkfarben auf. Eine ganze Horde Kinder schart sich um den Ballontisch, wo Denise Schmidt, Sandra Dietz und André Bogner Schwerter, Blumen und Tiere aus Luftballons kreieren. Gut 200 solcher Gebilde wandern über den Tisch.

Die anderthalbjährige Lina Wiedmann macht ihrem Minimauskostüm alle Ehre, entpuppt sie sich vor der Bühne doch als echte Tanzmaus. SPD-Bürgermeisterkandidatin Mechthild Weishaar-Glab ist mit der kleinen Victoria gekommen. DJ Matze Dorsch versorgt die Rasselbande mit Krachern wie "Hörst du die Regenwürmer husten" und dem "Flummi Song", ein wenig später folgen ihm die kleinen Wusler quer durch den Raum, als er eine Polonaise anstimmt. Zwei kleine Minions, hinter denen sich die siebenjährigen Zwillinge Finn und Bene Zdravkovic verbergen, huschen vorbei. Emelie-Maria (eineinhalb) bekommt von der Mama noch schnell den Blütenkranz auf ihr Feenhaupt gesetzt, damit sie für den Fototermin auch hübsch ist. Auch Malia (4) aus Lonnerstadt ist eines dieser zarten Feenwesen. Mama Stefanie bemängelt: "Es könnte mehr Programm sein."

Grünholzgarde: Kinder staunen

Einer der Programmpunkte: die Grünholzgarde der Besenbinder aus Röttenbach. Die Garde ist Mittelfränkischer Vizemeister und hat sich für die Süddeutsche Meisterschaft in Trier qualifiziert. Mit großen Augen sehen die Kinder zur Bühne empor und bewundern die tänzerische Leichtigkeit der Mädchen.

Eine Tombola mit über 50 Preisen rundet das Event ab, welches noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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