Herzogenaurach
Nach dem Fasching

KCH blickt schon aufs Jubiläumsjahr 2019

Im kommenden Jahr wird der Verein 55 Jahre alt. Am Aschermittwoch wurde aber erst einmal der Rathausschlüssel zurückgegeben.
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Vorsitzender Gerd Engert (rechts) mit großen und kleinen Elferräten beim Geldbeutelwaschen  Fotos: Bernhard Panzer
Vorsitzender Gerd Engert (rechts) mit großen und kleinen Elferräten beim Geldbeutelwaschen Fotos: Bernhard Panzer
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Als Gerd Engert, der Vorsitzende des Karnevalsclubs Herzogenaurach (KCH), am Aschermittwoch traditionell und symbolisch die Macht der Narren zurück an den Bürgermeister gab, blickte er bereits nach vorne. "Nach dem Fasching ist vor dem Fasching", sagte er und verwies schon auf die kommende Session. Am 11.11. geht's ganz nach Plan wieder los und die Karnevalisten holen sich den Schlüssel zurück. Auch die Termine für die Prunksitzungen stehen schon fest (26. Januar und 2. Februar), bis am 6. März sich der gestrige Aschermittwoch jährt. Damit ist der nächste Fasching deutlich länger als dieses Jahr. 2019 ist außerdem ein besonderes Jahr für den KCH, kann doch das 55-jährige Bestehen gefeiert werden. Am 2. November 2019 findet deshalb ein großer Festkommers statt.

Schon in diesem Jahr hat sich der Verein aufgerüstet. Auf eigene Kosten wurde ein Licht-Equipment für die Prunksitzungen im Vereinshaus angeschafft. Die 38 Scheinwerfer und Spotlights ließ man sich 9000 Euro kosten. Acht Stunden lang war eine Handvoll Leute mit der Installation beschäftigt, sagte Engert. Zusätzlich gönnte sich der KCH zur Ausstattung der Büttenredner vier Mikrophon-Headsets für 1300 Euro. Und auch ein neues, 17 Elemente umfassendes Bühnenbild gibt's.

Diese Ausgaben können durch den Inhalt des Kuverts allerdings nicht beglichen werden, den Bürgermeister German Hacker traditionsgemäß übergab. Nix Großartiges sei drin, sagte er. Aber für ein paar Heringe würde der Betrag schon reichen.

Die Anschaffung sieht man als Investition in die Zukunft, wie Dritter Vorsitzender Radu Mudura feststellte. Denn sieben Jahre werde das Vereinshaus wohl noch mindestens bestehen, vorher sei mit dem Bau einer Stadthalle nicht zu rechnen.

Am 11.11. 2018 werde der Rathaussturm übrigens ein besonderer sein, merkte Bürgermeister German Hacker an. Denn dann sollte die Stadtverwaltung, wenn alles nach Plan läuft, bereits in ein Interimsgebäude umgezogen sein, da das Rathaus ja abgerissen und neu gebaut werden soll. Auch für Hacker selbst wird es ein etwas anderer Tag, denn erstmals fehle er bei einem Rathaussturm. Der Bürgermeister gehört einer Delegation an, die in die Partnerstadt Sainte Luce fährt. Dort wird dem Ende des Ersten Weltkriegs vor einhundert Jahren gedacht.
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