Wachenroth
Tolle Knolle

Kartoffelfest der Frauenunion in Wachenroth

Beim dritten Kartoffelfest in Wachenroth gibt's Feines aus der Knolle. Der Erlös kommt Klinikclowns zugute.
Artikel drucken Artikel einbetten
Schmecken fast wie Pommes: Kartoffelspiralen, aufgesteckt auf einem Schaschlik-SpießFotos: Evi Seeger
Schmecken fast wie Pommes: Kartoffelspiralen, aufgesteckt auf einem Schaschlik-SpießFotos: Evi Seeger
+6 Bilder

Bierantisch: Es ist das dritte Kartoffelfest in Wachenroth. Bürgermeister Friedrich Gleitsmann (CSU) übernahm den Bieranstich. Und weil auch heuer wieder die Frauenunion mit Vorsitzender Claudia Lechner (Zweite von rechts) der Ausrichter war und zudem Wahljahr ist, fehlte es nicht an politischer Prominenz: Bundestagsabgeordneter Stefan Müller hat ebenso vorbeigeschaut wie Bezirkstagskandidatin Ute Salzner und Landtagskandidat Walter Nussel (von links). Der Erlös des Festes ist auch heuer für einen guten Zweck bestimmt: für Klinikclowns, die kranke Patienten erfreuen.

Kartoffelsuppe: Angelika Schernich ist die Chefin in der Küche der Ebrachtalhalle. Sie erklärt, wie die Kartoffelsuppe entstanden ist - eigentlich eine Kartoffelcremesuppe. Kartoffeln in den Thermomix, Suppengrün, mit Gewürzen abschmecken und zum Schluss Sahne zugegen. Wer möchte, bekommt noch ein Wienerle dazu. Sie und ihr Team in der Küche arbeiten Hand in Hand, um die hungrigen Mäuler im Festzelt an der Ebrachtalhalle zu stillen.

Kartoffelgratin: "Heute früh haben wir die Kartoffeln geschält und in Scheiben gehobelt. Dann wurden die Scheiben in eine große Pfanne geschlichtet, Salz und Pfeffer dazu, dann noch eine Mischung aus Brühe, Milch und Sahne. Zum Schluss kommt geriebener Käse drüber. Eine halbe Stunde im Ofen bei 200 Grad backen", sagt Angelika Schernich. "Aber das weiß bestimmt jede Hausfrau, wie das geht." Zum Kartoffelgratin wird ein Fleischküchla serviert.

Kartoffelspiralen: Frauenunion hin oder her - an der Fritteuse steht ein Mann: Konrad Schernich. Er ist für die Kartoffelspiralen zuständig. Geduldig zeigt er, wie sie hergestellt werden. Eine ganze Kartoffel samt Haut wird auf einen Spiralschneider aufgesteckt und dann am Gerät gedreht. Wie der Rettich auf der Bergkerwa entsteht so die Spiralkartoffel - nur, dass sie danach im heißen Fett herausgebacken wird. Pommesgewürz drüber, Ketchup gibt's noch extra. "Schmeckt wie Pommes", sagt der Fachmann, und taucht die nächsten Spiralen ins Fett. Bratkartoffeln: Die Ausgangszutat ist die gleiche wie beim Kartoffelgratin: Gehobelte, rohe Kartoffeln. Die werden in der Pfanne in Butterschmalz gebraten. Natürlich darf Speck nicht fehlen. Eine Gewürzmischung macht den Geschmack rund. Dazu gibt es roten und weißen Presssack, Meerrettich, Tomate und Senf.

Text: Waltraud Enkert Fotos: Evi Seeger



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren