Schlüsselfeld
Nominierung

Johannes Krapp will Schlüsselfelder Bürgermeister bleiben

Schlüsselfelds Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) strebt eine zweite Amtsperiode an.
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Die Kandidaten der Schlüsselfelder und Aschbacher CSU rahmen Johannes Krapp ein.      Foto: Evi Seeger
Die Kandidaten der Schlüsselfelder und Aschbacher CSU rahmen Johannes Krapp ein. Foto: Evi Seeger

Bei den Kommunalwahlen im März 2020 wird er wohl ohne einen Gegenkandidaten antreten. In der Nominierungsversammlung der CSU-Ortsverbände Schlüsselfeld und Aschbach, die mit einer gemeinsamen Liste antreten, wurde der Amtsinhaber einstimmig zum Kandidaten für den Bürgermeisterstuhl gewählt.

Auch die Vorschlagsliste für die Stadtratswahl, eine Mischung von Neueinsteigern und langjährigen Stadträten, erhielt das einstimmige Votum der anwesenden Mitglieder. Unter den 20 nominierten Kandidaten finden sich alle neun amtierenden CSU-Stadträte wieder. CSU-Landtagsabgeordneter Holger Dremel und Burgebrachs Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender) freuten sich über die Einigkeit in den beiden Ortsverbänden.

Der 46-jährige Krapp, seit sechs Jahren im Amt, will die nächsten Jahre "mit Demut, Engagement und Optimismus" zusammen mit den Bürgern gestalten. Vor 2014 gehörte Krapp sechs Jahre dem Schlüsselfelder Stadtratsgremium an.

Wie sich die Stadt in Krapps erster Amtszeit entwickelt hat, wurde in der Versammlung mit einer Präsentation dargestellt. Die Arbeitsplätze in dem 6083 Einwohner zählenden Steigerwaldstädtchen sind seit 2014 um gut 14 Prozent auf 2955 gestiegen. Bei den Gewerbeanmeldungen zeigte sich in der gleichen Zeitspanne ein Zuwachs von 53. Mit der Steuerkraft liege Schlüsselfeld an dritter Stelle von insgesamt 36 Gemeinden im Landkreis Bamberg und an neunter Stelle in ganz Oberfranken.

Breitbandausbau ist ein Ziel

Zahlreiche Projekte konnten in dieser Zeit vollendet oder neu angegangen werden. Dazu zählen das Aschbacher Freibad, das Feuerwehrhaus in Schlüsselfeld, die Modernisierung des Rathauses, der Umbau der Zehntscheune, der Schulgarten in Eckersbach, die Gestaltung des Dorfplatzes in Thüngfeld, der Gehweg zur Norma in Thüngfeld und - erst vor kurzem - der Fußweg zwischen Aschbach und Hohn am Berg. Als Zukunftsprojekte nannte Krapp den weiteren Breitbandausbau, den neuen Brunnen in Reichmannsdorf, Feuerwehrfahrzeuge, Wasser-, Abwasser- und Straßensanierungen.

Vorschlagslisten für den Stadtrat sind wohl noch von der SPD, der Freien Wählergemeinschaft und der UBG zu erwarten. Die SPD und die FWG stellen derzeit je vier, die UBG drei Stadträte. Die Stadtratsliste wird angeführt von Ulrich Zech, 34 Jahre alt und Polizeibeamter. Seine Mutter Margit Zech, amtierende Stadträtin, nimmt den letzten Listenplatz ein. Jüngste Kandidatin ist mit 23 Jahren Anna-Maria Auerhahn, Studentin aus Aschbach.

Die Kandidaten

1. Ulrich Zech, Thüngfeld, 2. Bernhard Seeger, Aschbach, 3. Richard Reheuser, Reichmannsdorf, 4. Christian Brodmerkel, Thüngfeld, 5. Hans Neuner, Rambach, 6. Peter Kaiser, Elsendorf, 7. Georg Stütz, Wüstenbuch, 8. Alesja Zimmermann, Thüngfeld, 9. Matthias Krapp, Aschbach, 10. Alois Fuchs, Reichmannsdorf, 11. Alexander Schell, Aschbach, 12. Matthias Maier, Schlüsselfeld, 13. Harald Litz, Elsendorf, 14. Franz Kärtner, Schlüsselfeld, 15. Tanja Engert, Heuchelheim, 16. Alfred Ley, Schlüsselfeld, 17.  Anna-Maria Auerhahn, Aschbach, 18. Bernd Kaiser, Elsendorf, 19. Bernadette Krug, Thüngfeld, 20. Margit Zech, Schlüsselfeld

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