Herzogenaurach
Wohnen

Im Niederndorfer Baugebiet geht's bald los

Am Behälterberg treffen bald die ersten Bauanträge ein. Auf der Herzo Base soll der dritte Bauabschnitt bis Jahresmitte in die Vermarktung gehen.
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45 Parzellen können im Wohngebiet Am Behälterberg in Niederndorf bebaut werden.  Fotos: Bernhard Panzer
45 Parzellen können im Wohngebiet Am Behälterberg in Niederndorf bebaut werden. Fotos: Bernhard Panzer
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Die Stadt wächst weiter. Und auch in Zukunft wird zusätzlicher Wohnraum benötigt. Schon die steigenden Mitarbeiterzahlen der Firmen erfordern das.

In der jüngsten Haushaltsitzung hat Bürgermeister German Hacker darauf hingewiesen, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze weiter gestiegen ist. Schon im vergangenen Jahr lag dieser Wert sogar höher als die Zahl der Einwohner: Rund 23 700 Erstwohnsitzen standen 25 172 Arbeitsplätze gegenüber. Das sind 1251 mehr als im Vorjahr.

Keine Frage, dass die Zahl der Einpendler mit annähernd 19 000 Personen enorm hoch ist. Mit der Ausweisung neuer Wohngebiete versucht die Stadt einen Beitrag zu leisten, dass möglichst viele Menschen vor Ort leben können.

Vor allem der neue Stadtteil Herzo Base, in dem einmal fast 2700 Bürger leben sollen, fällt da ins Gebiet. Zurzeit wird der dritte und letzte Bauabschnitt erschlossen, Mitte des Jahres, so sagte Christian Bendler vom Tiefbauamt der Stadt, wolle man in die Vermarktung gehen. Rund 110 Parzellen für teilweise große Gebäuderiegel werden dort entstehen.

45 Parzellen

Noch schneller kommt man in Niederndorf voran. Das neue Wohngebiet "Am Behälterberg" ist bereits erschlossen, die Vermarktung läuft. Dort am Fasanenweg sind 45 Parzellen geschaffen worden, auf denen Einfamilienhäuser oder Doppelhaushälften errichtet werden können. Auch die Straßennamen in dem harfenförmigen Baugebiet mit zwei Zufahrten, einmal vom Behälterberg und einmal vom Fasanenweg, sind schon gefunden: Die Bürger wohnen entweder in der Tuchenbacher, Kriegenbrunner oder Hüttendorfer Straße. Bendler rechnet damit, dass im Frühjahr die ersten Bauanträge behandelt werden.

Es gibt zwei weitere Entwicklungsflächen, die schon vorgestellt worden sind. In der Reuth nahe der Fachklinik sollen einmal 800 Menschen wohnen dürfen und im Gebiet "Reihenzach", dem Standort einer künftigen Stadthalle, sollen zwischen 20 und 35 Wohnparzellen entstehen. Bei beiden Vorhaben aber handelt es sich noch um Zukunftsmusik. Da können noch Jahre ins Land ziehen. Das hatte auch "Oppositionsführer" Bernhard Schwab (CSU) jüngst im Stadtrat angesprochen: "Um unser neues Baugebiet in der Reuth ist es still geworden." Kleinere Baugebiete sind in Hammerbach (17 Häuser auf zwei Flächen) und nahe dem SC Nord an der Gleiwitzer Straße (16 Doppelhaushälften) vorgesehen. Vor allem letzteres Projekt stieß bei der Vorstellung im Stadtrat jedoch auf Protest der direkten Anlieger.

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