Weisendorf
Finale

Höhepunkt und Ausklang der Weisendorfer Kerwa

Die Weisendorfer Kerwa ging am Montag traditionell mit einem stimmungsvollen Frühschoppen zu Ende.
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Charmante Losverkäuferinnen sorgten am Montag beim Frühschoppen dafür, dass die Kasse der Kerwaburschen wieder ordentlich aufgestockt worden ist. Fotos: Richard Sänger
Charmante Losverkäuferinnen sorgten am Montag beim Frühschoppen dafür, dass die Kasse der Kerwaburschen wieder ordentlich aufgestockt worden ist. Fotos: Richard Sänger
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Am vierten und letzten Tag der Kirchweih lädt Weisendorf stets zum traditionellen Frühschoppen ein, der auch am gestrigen Montag wieder sehr gut besucht war. Und die Behauptung: Dass der Kerwamontag auch nicht mehr das sei, was er einmal war, trifft auf die Weisendorfer Kerwa ganz sicher nicht zu.

In Weisendorf war eigentlich alles so, wie es schon immer war, nur eben ein bisschen anders. Im Festzelt war gefühlt halb Weisendorf vertreten, zumindest diejenigen, die am Montag nicht arbeiten mussten.


Der kurze Dienstweg

Auch Landrat Alexander Tritthart nahm sich die Zeit, um mit Gemeinderäten und Ehrenamtlichen Gespräche zu führen. Denn gerade die Ehrenamtlichen wurden von Bürgermeister Heinrich Süß - der von einer Kerwa mit Kaiserwetter und von gelungenen und gut besuchten Tagen mit einer tollen Stimmung sprach - gesondert begrüßt. Als der Bürgermeister die langjährige gute Seele der Ortsburschen besonders begrüßte und ihr langjähriges Wirken unter Beifall kurz würdigte, musste sich Gretl Trebisch einige Tränen aus den Augen wischen.



Wohlfühlen

Ein gut gefülltes Zelt, prächtige Stimmung, bestes Wetter und wieder Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - da muss sich ein Bürgermeister doch wohl fühlen. Und Bürgermeister Heinrich Süß fühlte sich wohl und konnte auch heuer wieder zahlreiche Gäste begrüßen.

So den Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Müller (CSU), seine SPD-Bundestagskollegin Martina Stamm-Fibich und die CSU-Bezirksrätin Ute Salzner.


Stammgäste in Weisendorf

Müller und Stamm-Fibich waren sicher nicht wegen der bevorstehenden Bundestagswahl gekommen, zusammen mit Ute Salzner gehören sie seit Jahren zu den Stammbesuchern des Kirchweihmontags. Auch wenn keine politischen Reden gehalten wurden, hatte Bürgermeister Heinrich Süß eine Botschaft: "Gehen Sie bitte am 24. September zur Wahl und nutzen Sie Ihr demokratisches Stimmrecht", empfahl das Gemeindeoberhaupt den Weisendorfer Kirchweihbesuchern.

Und die waren sogar mit Kind und Kegel da. Die Besucher im und vor dem Festzelt im kühleren Biergarten. Auch die Bürgermeister Klaus Hacker aus Oberreichenbach und Ludwig Wahl (beide FW) aus Röttenbach genossen die besondere Atmosphäre und gute Stimmung in Weisendorf. Tradition hat es in Weisendorf auch, dass die Schulleitung, Firmenvertreter und Vertreter der beiden Banken sowie von Ingenieur- und Planungsbüros, die mit Weisendorf kooperieren, sich einige Stunden Auszeit nehmen. Sie nutzen die Gelegenheit, mit den politischen Vertretern Gespräche auf dem "kurzen Dienstweg" führen.

Zur guten Stimmung trug auch der "Weisendorfer Sound Express" einen wesentlichen Teil bei, der in Weisendorf traditionell vom Bürgermeister bei einem Marsch dirigiert wird. Denn beim Weisendorfer Frühschoppen ist es ebenfalls Tradition, dass der Bürgermeister mindestens ein Stück dirigieren muss. Das meisterte Süß ebenso souverän wie den Anstich am Kirchweihfreitag. Das Publikum klatschte den Takt und an den Tischen hieß es: "Gut gemacht."

Im Zelt waren auch die Ortsmadla unterwegs, verkauften Lose und durch die "großzügigen Loskäufer" dürfte die Kasse der Ortsburschen um Einiges aufgebessert worden sein. Der "Haupttreffer", der stattliche Kirchweihbaum, wurde am Abend verlost.


Der "große" Gewinn

Im letzten Jahr gewann ihn der Herzogenauracher CSU-Stadtrat Bernhard Schwab, der natürlich auch in diesem Jahr wieder Lose kaufte. "Wegen des Baums hab ich extra einen Einsatz für den Ofen gebraucht, also werde ich heuer wieder gezogen", erzählte Schwab und schmunzelte. Er war mit dem gesamten Stammtisch nach Weisendorf geradelt, wobei die Gruppe einen anständigen Radweg von der Aurachstadt nach Weisendorf vermisste.





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6751 Die Losverkäuferinnen
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