Spende

Höchstadter Sozialkaufhaus bekommt große Kleiderspende

Im Kaufhaus der Laufer Mühle werden die Überbleibsel des Frauen-Flohmarkts "Weibsenkram" angeboten.
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Auch wenn es ganz "dick” kommt wie nach dem "Weibsenkram” - Dieter Frömter macht die Arbeit im Kreislauf-Kaufhaus Spaß.   Foto: Evi Seeger
Auch wenn es ganz "dick” kommt wie nach dem "Weibsenkram” - Dieter Frömter macht die Arbeit im Kreislauf-Kaufhaus Spaß. Foto: Evi Seeger
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Alle Hände voll zu tun hatten die Mitarbeiter des Kreislauf-Kaufhauses nach dem Secondhandverkauf "Weibsenkram". "Wir brauchten noch einen zusätzlichen Helfer", erzählt Olga. Die Mitarbeiterin ist für das Auspreisen der Ware im Kreislauf-Kaufhaus der Laufer Mühle zuständig.

Beim zweiten Höchstadter Flohmarkt für Frauen war ein ganzer Berg an Klamotten übrig geblieben. Sachen, die sie nicht mehr mit nach Hause nehmen wollten, konnten die Ausstellerinnen in der Aischtalhalle zurück lassen. Sie waren als Spenden der Laufer Mühle zugesagt worden.

Und es kam ganz viel zusammen. Am Ende füllten die in blaue Säcke verstauten Überbleibsel einen halben Kleintransporter. "Weibsenkram"-Organisatorin Sabine Brinkel fuhr eine ganze Ladung zum Kaufhaus am Höchstadter Kreisel. Am Montag wurde die Lieferung sogleich sortiert und dann ausgepreist. Schon am Tag darauf hing die gespendete Ware ordentlich in den Verkaufsständern.

"Wir mussten praktisch nichts aussortieren", sagte Dieter Frömter, der seit 18 Jahren im Kreislauf-Kaufhaus arbeitet und es mit aufgebaut hat. Alles sei sauber und von guter, ja hochwertiger Qualität gewesen. Frömter ist anzusehen, dass er seine Arbeit liebt.

Sammelboxen im Landkreis

Er lobt die hervorragende Zusammenarbeit und "die bunte Mischung" wie er es nennt, aus Mitarbeitern der Laufer Mühle und Flüchtlingen. "Wir sind angewiesen auf die Sachen, die abgegeben werden, und wir sind für alles dankbar", sagt Bereichsleiter Günter Reichold. Neben dem Höchstadter als dem ersten gibt es Kreislauf-Kaufhäuser auch in Herzogenaurach und Bamberg. Kleiderspenden für die Laufer Mühle werden auch in den grünen Boxen gesammelt, die im gesamten Landkreis verteilt sind.

Was aber wird aus der Kleidung, die nicht verkauft werden kann, vielleicht weil sie nicht sauber oder schadhaft ist? "Waschen können wir die Kleidung nicht. Was nicht für den Verkauf geeignet ist, geben wir zum Textilrecycling weiter", sagt Reichold. Die Einrichtung habe auf jeden Fall etwas davon.



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