Höchstadt
Konzept

Höchstadter Fosänachter setzen auf Schlager

Weil die Prunksitzungen der Höchstadter Karnevalisten in den vergangenen Jahren immer weniger Zulauf hatten, gibt es heuer als einen der Höhepunkte des Faschings eine Schlagerparty in der Kulturfabrik.
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Auf dem Riesenplakat, das Anja Lukaszewicz (l.) und Angelika Ort schon einmal auf dem Marktplatz ausgerollt haben, sind Anja Lukaszewicz und Julia Woiton in fröhlicher Stimmung zu sehen.  Foto: Evi Seeger
Auf dem Riesenplakat, das Anja Lukaszewicz (l.) und Angelika Ort schon einmal auf dem Marktplatz ausgerollt haben, sind Anja Lukaszewicz und Julia Woiton in fröhlicher Stimmung zu sehen. Foto: Evi Seeger
"Besser jetzt als im Ernstfall!" Angelika Ort, Dritte Vorsitzende der Höchstadter Fosänachter, nahm die Panne auf die leichte Schulter. Am Mittwoch in aller Frühe sollte das große Werbeplakat der Fosä-nachter neben dem Haupteingang der Sparkasse angebracht werden. Mit Hilfe der Feuerwehr und deren Drehleiter, denn die Werbung muss in die luftige Höhe von etwa acht Meter gehievt werden, um genau in der vorhandenen Halterung verankert zu werden.

Doch dazu kam es nicht: Die Drehleiter der Feuerwehr streikte, die Aktion musste abgesagt werden. Es wird einen neuen Termin geben, um das Riesenplakat, das vom Material her einer feuerfesten Lkw-Plane gleicht, aufzuhängen. Sechs Meter hoch und etwa 2,50 Meter breit ist die Werbung der Fosänachter für ihre diesjährige Faschingsveranstaltung.

Am 7. Februar steigt sie in der Fortuna-Kulturfabrik.
Anders als in den Vorjahren entschieden sich die Fosänachter für eine Schlagerparty mit DJ Hondi, der mit bürgerlichem Namen Heiko Wilfer heißt. "Wir probieren es in diesem Jahr mit Musik", erklärte Anja Lukaszewicz aus der Vorstandschaft der Fosänachter. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Prunksitzungen nicht mehr so gefragt sind.

Nun, dieses Jahr soll getanzt werden. Der Fortuna-Saal könnte dafür genau der richtige Ort sein. "Im Saal ist Disco angesagt", informiert Lukaszewicz. In einem Nebenraum des Jugendzentrums sei eine "Chill-out Lounge" mit Bistrotischen zu finden. Dahin kann sich zurückziehen, wer Atem holen will im großen Trubel. Und dann gibt es noch die "Pizza-Hütte" im Hof der Kulturfabrik.

Ein besonderer Platz

Für rund 200 Personen ist der Veranstaltungsort ausgelegt. "50 Karten sind bereits weg, und die Werbung für die Veranstaltung fängt gerade erst an", sagt Christian Enz von der Sparkasse. Denn ausschließlich bei der Sparkasse sind die Karten im Vorverkauf zu haben. Dass das Geldinstitut den Platz an der Gebäudefront zur Verfügung stellt, - da wo sonst nur die Eigenwerbung der Sparkasse zu sehen ist - ist laut Enz eine Ausnahme. "Aber wir tun für unsere Vereine, was wir können."

Die Fosänachter rühren ordentlich die Werbetrommel: Banner im Format drei mal 1,30 Meter machen bereits an mehreren Stellen auf die Veranstaltung aufmerksam. Darüber hinaus gibt es noch kleine Plakate in den Höchstadter Geschäften. "Mehr Werbung geht nun wirklich nicht", findet Angelika Ort.
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