Höchstadt a. d. Aisch
Nominierung

Höchstadter CSU will für eine Rückbesinnung auf die Kernaufgaben kämpfen

Die Höchstadter CSU hat ihre Stadtratskandidaten nominiert.
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79 Prozent der CSU-Kandidaten sind männlich, der Altersdurchschnitt beträgt 44,6 Jahre.    Foto: Johanna Blum
79 Prozent der CSU-Kandidaten sind männlich, der Altersdurchschnitt beträgt 44,6 Jahre. Foto: Johanna Blum

"Wir nominieren heute eine Mannschaft, die in der Lage sein wird, hervorragende Ergebnisse einzufahren", sagte Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Alexander Schulz zu Beginn der Nominierungsversammlung der Höchstadter CSU im Restaurant "Aischblick". Die Liste mit den 24 vorgeschlagenen Bewerbern wurde einstimmig angenommen. Bis auf Hans Walter Förtsch treten alle derzeitigen Stadträte wieder an.

"Alle bringen den Willen und die Fähigkeit mit, die Arbeit der CSU fortzusetzen", stellte Schulz fest. Viele Projekte in der Stadt seien auf die CSU zurückzuführen. "Wir stellen uns einer großen Herausforderung. Nur gemeinsam und miteinander schaffen wir das Ziel. Es ist Zeit für Erneuerung, und unser Team ist bereit, Verantwortung aktiv zu übernehmen. Wir brauchen eine gesunde Stadtentwicklung, organisches Wachstum, Perspektiven für Kinder, eine Rückbesinnung auf Kernaufgaben, den Erhalt der Infrastruktur und ein echtes, wertschätzendes Miteinander. Es ist Zeit für einen Wandel", so Schulz.

Johannes Lorz ist neu auf der Liste. Er ist 23 Jahre alt und studiert Wirtschaftswissenschaften an der FAU in Erlangen. Seit 2015 ist er in der JU und seit Mai 2017 Mitglied in der CSU. "Ich will mich jetzt einfach persönlich mehr einbringen, bin schon stellvertretender CSU-Vorsitzender und im Kreis Schatzmeister der JU", verrät er. "Ich will in Höchstadt die JU für junge Menschen attraktiver machen. Ich bin für die Digitalisierung der Stadtratsprotokolle, diese sollten online gestellt werden. Auch in der Verwaltung braucht es mehr Digitalisierung", so der engagierte Student.

Schulz ging noch ins Detail: 21 Prozent der Bewerber sind weiblich und 79 Prozent männlich. 29 Prozent sind zwischen 18 und 35 Jahre alt, 58 Prozent zwischen 36 und 59 Jahre und 13 Prozent über 60. Der Altersdurchschnitt beträgt 44,6 Jahre. 67 Prozent sind Neueinsteiger, 33 Prozent bringen Erfahrungen mit, 25 Prozent kommen aus den Ortsteilen und 75 Prozent aus der Kernstadt. "Neueinsteiger haben wir haben bewusst weiter vorne platziert." Nachdem auch die Ersatzbewerber gewählt waren, überreichte Alexander Schulz den Kandidaten zur Einstimmung auf den Marathonlauf einen Survival-Rucksack, der alles Nötige für den Wahlkampf - sogar Blasenpflaster - enthielt.

Die 24 Bewerber nach der Platzierung (x=neu): Alexander Schulz, Ute Salzner, Dominik Geyer (x), Bernd Herberger, Johannes Schleupner (x), Georg Reck, Matthias Bangert (x), Baptist Enkert, Laura Kleetz (x), Michael Zenkel (x), Jürgen Ranger, Michael Schwägerl, Franz Rabl, Thomas Förtsch (x), Wolfgang Giering (x), Sonja Schleupner (x), Günther Geyer (x), Jennifer Woolford (x), Robert Dürrbeck (x), Johannes Lorz (x), Matthias Rehäußer (x), Gerhard Schlee (x), Jutta Herzog (x), Thomas Freymann (x) Ersatzbewerber: Monika Aulinger, Petra Kellermann

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