Höchstadt a. d. Aisch
Stimmung

Höchstadter Altstadtfest fordert auch die Verwaltung

30 Vereine und 18 Bands laden zur 35. Auflage des größten Festes im Aischgrund. Zum Anstich diesmal leisere Blasmusik.
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Diese Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind mit den Vorbereitungen fürs Altstadtfest schwer beschäftigt.  Foto: Andreas Dorsch
Diese Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind mit den Vorbereitungen fürs Altstadtfest schwer beschäftigt. Foto: Andreas Dorsch
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Noch zwei Wochen haben 30 Höchstadter Vereine Zeit, für das 35. Altstadtfest ihre Vorbereitungen abzuschließen und ihr Personal zu rekrutieren. Dann wird diesmal Zweiter Bürgermeister Günter Schulz das Fest eröffnen. Die Vereine werden bis Freitag, 23. August, gerüstet sein und auch das 35. Altstadtfest wird wieder eines der schönsten Feste im Aischgrund.

Ein kleines Jubiläum feiert man dabei auch in der Stadtverwaltung, ist dieses Fest doch das zehnte unter der Regie der Stadt. In den 25 Jahren davor waren die Fäden bei einem aus Vertretern der teilnehmenden Vereine bestehenden Komitee zusammengelaufen. Weil die Aufgaben den ehrenamtlichen Organisatoren über den Kopf gewachsen waren, sprang die Stadt ein.

"Und das haben wir gut in den Griff bekommen", sagte Bürgermeister Gerald Brehm (JL) bei der Vorstellung des Programms für dieses Jahr. Er selbst entschuldigte sich gleich für den Auftakt - eine Hochzeit in der Familie -, werde aber am Samstag und Sonntag vor Ort sein.

Schon im Vorfeld richtet der Bürgermeister einen besonderen Dank an die Höchstadter Bevölkerung, die in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe von Festivitäten erlebt hat. "Die Beschwerden halten sich aber in Grenzen", freut sich Brehm. Die Stadt müsse auch Kultur machen.

Vieles sehe beim Altstadtfest einfach aus, es stecke aber viel dahinter. So dankte Brehm seinen Mitarbeitern im Bauhof, in der Wasserversorgung und im Kulturzentrum. Sie würden zwar bezahlt, leisten fürs Fest aber trotzdem Wochenendarbeit und stünden mit Herz dahinter, auch wenn manches inzwischen Routine geworden ist.

Bei den ausrichtenden 30 Vereinen ist zwar auch schon viel Routine, trotzdem nehme die Bereitschaft ab, beim Altstadtfest mitzumachen. Unterm Strich sei sie aber immer noch sehr hoch. Die Stadt würde sich über neue teilnehmende Vereine oder auch Privatpersonen freuen, sagte Brehm. Insgesamt lasse sich die Stadt das Altstadtfest "einige Zehntausend Euro" kosten. Brehm sieht das als Vereinsförderung, komme das Geld doch den Vereinen zugute, die mitmachen.

Bernd Riehlein, Leiter der Fortuna Kulturfabrik, präsentierte mit dem Bürgermeister zur Programmvorstellung auch einmal das Team der Stadt: den stellvertretender Bauhofleiter Fabian Liberka, den Mann fürs Sicherheitskonzept Wolfgang Glotz, den für Auf- und Abbau verantwortlichen Veranstaltungstechniker Reiner Fugmann und die beiden Verwaltungskräfte Roswitha Wiegandt und Jasmin Reinhardt.

Beim Altstadtfest, das wieder von Freitagabend bis Sonntagabend um 21 Uhr geht, wird es einige kleine Änderungen geben. Der Eröffnungsabend soll mit der Zentbechhofener Blasmusik traditioneller ablaufen, damit die Honoratioren länger bleiben und nicht wieder durch lautstarken Hardrock vertrieben werden. Das Zelt im Schlosshof wird gedreht, um daneben einen drei Meter breiten Rettungsweg zu bekommen. Stabil bleiben wird der Bierpreis mit sieben Euro für die Maß.

Auf den vier Bühnen im Engelgarten und in der Innenstadt werden 18 Bands und zwei DJs zu hören sein. Pause machen heuer die heimischen Musiker der Musiggfabrigg. Dafür sind im Engelgarten erstmals die Musiggfabrigg Youngstars zu hören.

Einen Boom erlebt der Handwerkermarkt im Innenhof des Rathauses. Am Sonntagnachmittag gibt es hier 18 Stände mit traditionellem Handwerk. Das Heimatmuseum möchte diesmal besonders Familien mit Kindern ansprechen, im Kommunbrauhaus werden die Partnerstädte Castlebar und Krasnogorsk präsentiert.

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