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Höchstadt a. d. Aisch
Festnahme

Höchstadt/Aisch: Transporterfahrer liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei - mehrere kaputte Autos und verletzte Polizistin

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken) gab es in der Nacht eine wilde Verfolgungsjagd eines Transporterfahrers mit der örtlichen Polizei. Eine Polizistin wurde verletzt - mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt.
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In der Nacht auf Mittwoch flüchte ein Transporterfahrer vor der Polizei. Es entwickelte sich eine wilde Verfolgungsjagd. Symbolfoto: News5/Merzbach
In der Nacht auf Mittwoch flüchte ein Transporterfahrer vor der Polizei. Es entwickelte sich eine wilde Verfolgungsjagd. Symbolfoto: News5/Merzbach

In der Nacht auf Mittwoch (22. Januar 2020) hat sich ein Transporterfahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei Höchstadt geliefert. Wie die Polizei berichtet, sollte der Fahrer eines Kleintransporters bei Vestenbergsgreuth im Kreis Erlangen-Höchstadt kontrolliert werden. Der flüchtete jedoch und beschädigte dabei mehrere Autos, darunter zwei Streifenwagen und verletzte zudem eine Polizistin.

Der Fahrer des Transporters, der mit drei weiteren Männern im Alter von 25, 36 und 40 Jahren aus dem Landkreis unterwegs war, fuhr gegen 0.20 Uhr in Richtung Scheinfeld, als er die Anhaltesignale einer Polizeistreife missachtete. Die Polizei verfolgte den Fahrer ohne Blaulicht und verständigte über Funk weitere Streifen zur Unterstützung.

Fahrer rast über Feldwege und durch Ortschaften

Während der Verfolgungsfahrt flüchte der Transporterfahrer über Verbindungsstraßen, Feldwege und durch Ortschaften mit weit überhöhter Geschwindigkeit. Dabei ignorierte er auch zwei weitere Versuche der Polizei ihn anzuhalten und fuhr auf seiner wilden Flucht querstehende Fahrzeuge um.

Um kurz vor 1 Uhr in der Nacht gelang es den Polizisten schließlich den Kleintransporter zu überholen und zu stoppen. Während die Streife den Fahrer zwang abzubremsen, versuchte dieser noch einmal das Polizeiauto über das Bankett zu umfahren. Dabei touchierte er den Wagen am Kotflügel und stieß dann gegen die Beifahrerseite eines zweiten Streifenwagens. In der Folge wurde eine Beamtin, die Beifahrerin des einen Streifenwagens war, verletzt, blieb aber dienstfähig.

Vier Männer aus Transporter festgenommen

Die Insassen des Kleintransporters blieben unverletzt und wurden vorläufig festgenommen. Wie sich herausstellte, stand der 36-jährige Fahrer offenbar unter Einwirkung von Rauschmitteln und hat keinen Führerschein. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs. Der angerichtete Schaden an den Fahrzeugen wird nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 10.000 Euro beziffert.

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