Höchstadt a. d. Aisch
Jahresmotto

Höchstadt ruft Gesundheitsjahr aus

In Höchstadt drehen sich 2019 viele Angebote um das Wohlbefinden der Bürger.
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Der Arbeitskreis Netzwerk Sport und Gesundheit ist eine bunte Mischung von interessierten Höchstadtern, Gesundheitsdienstleistern, Vereinen und anderen mehr.    Foto: Evi Seeger
Der Arbeitskreis Netzwerk Sport und Gesundheit ist eine bunte Mischung von interessierten Höchstadtern, Gesundheitsdienstleistern, Vereinen und anderen mehr. Foto: Evi Seeger
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Tai-Chi im Engelgarten. Können Sie sich nicht vorstellen? Warum eigentlich nicht? Die fernöstliche Bewegungsform ist in China Volkssport. Die fließenden harmonischen Bewegungen sollen überaus förderlich für Körper und Geist sein.

Nein, tatsächlich ist es nur eine Idee, aber eine von vielen, die der Arbeitskreis "Netzwerk für Sport und Gesundheit" für möglich hält. Eines ist jedoch schon sicher: Dass 2019 in Höchstadt ein "Jahr der Gesundheit" ausgerufen wird. Nach vielen super erfolgreichen Events der Vergangenheit wäre es sehr verwunderlich, wenn das Gesundheitsjahr kein Erfolg werden würde.

Allerdings - es müssten möglichst viele Höchstadter mitmachen. Dass es Angebote für jeden und jede geben wird, dafür will der Arbeitskreis Sorge tragen. Gebündelt und koordiniert werden alle Aktionen, Programme und Themen von Ulrike Reinhardt, seit November 2017 Mitarbeiterin der Stadt.

"Höchstadt gesund.aktiv" steht als Motto über dem Jahr 2019. Um es vorwegzunehmen: Das soll natürlich nicht mit dem 31. Dezember ein Ende haben, sondern Früchte tragen und in das Bewusstsein der Höchstadter eingehen. "Es ist eine zarte Pflanze, die gehegt und gepflegt werden muss, um weiter zu wachsen", war in der Arbeitskreis-Sitzung zu hören. Motivation soll das Jahr sein, um aktiv und gesund zu sein und zu bleiben.

Monatliche Schwerpunkte

"Das wird eine große Geschichte und es wird viel Spaß machen", freut sich Bürgermeister Gerald Brehm (JL). Höchstadt sei mittlerweile auch Gesundheitsstadt und könne mit hervorragenden Rahmenbedingungen aufwarten. Für das Aktionsjahr setzt er auf viele Mitspieler. Zu den "tragenden Säulen" gehören neben Ulrike Reinhardt auch Luitgard Kern vom Gesundheitsamt und Annette Lips von der AOK. Die Krankenkasse fördert das Projekt finanziell. "Uns ist es wichtig, dass die Bürger das Thema Gesundheit mehr in den Mittelpunkt rücken", betonte Lips.

Der Arbeitskreis selbst ist eine bunte Mischung von Höchstadter Bürgern, Freiberuflern, Gesundheitsdienstleistern, Pädagogen, Vereinsverantwortlichen und anderen mehr. Eines ist ihnen gemeinsam: Sie haben sich Gesundheit zum Thema gemacht. Und sie sollen und können "die Plattform dieses Jahres" nutzen, um ihr Angebot, ihre Anliegen und Ziele zu publizieren.

Geplant sind im Gesundheitsjahr monatliche Themenschwerpunkte, insbesondere zu den Bereichen Bewegung, Ernährung, Entspannung. "Bausteine" dafür hat der Arbeitskreis bereits zusammengestellt. "Höchstadt goes fit im Engelgarten" steht beispielsweise für den August im Leitfaden. Im Februar könnte die Ernährung und im April "Sucht und Abhängigkeiten" das Schwerpunktthema sein. Als Höhepunkt des Jahres ist eine Gesundheitswoche im Oktober geplant. Mit den verschiedensten Arten von Veranstaltungen, wie Vorträgen, Mitmach-Aktionen, Informationstagen oder Schnupperkursen sollen die Höchstadter auf den Geschmack kommen.

"Alle, die mitmachen, können darauf bauen, dass sie nicht allein gelassen werden", versicherte Bürgermeister Brehm. Sie würden jederzeit von der Stadt Hilfestellung bekommen.

Wie sagte doch Fachbereichsleiterin Annette Lips von der AOK: "Schön wäre es, wenn wir es schaffen würden, Menschen zu aktivieren, die bisher gar nichts gemacht haben. Wenn wir eine Couch-Potato vom Sofa reißen, haben wir alles richtig gemacht."

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