Höchstadt a. d. Aisch
Einsatz

Mann stirbt in fränkischem Freibad

Todesfall in fränkischem Schwimmbad: Für den plötzlich leblos im Wasser treibenden Höchstadter kam jede Hilfe zu spät. Die ermittelnde Kripo macht dem Aufsichtspersonal keinerlei Vorwürfe.
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Der 77-Jährige wurde aus dem  Schwimmerbecken des Höchstadter Freibads gezogen.  Foto: FT-Archiv
Der 77-Jährige wurde aus dem Schwimmerbecken des Höchstadter Freibads gezogen. Foto: FT-Archiv

  • Toter Mann in fränkischem Freibad
  • 77-Jähriger treibt leblos im Wasser
Für Aufsehen unter den zahlreichen Besuchern sorgte am Mittwochnachmittag (26. Juni 2019) ein tragischer Vorfall im Freibad in Höchstadt.

Im Schwimmerbecken fiel Badegästen ein plötzlich leblos im Wasser treibender Mann auf. Das Aufsichtspersonal war sofort zur Stelle. Der Mann wurde aus dem Wasser gezogen, die umgehend eingeleiteten Wiederbelebungsversuche blieben allerdings erfolglos.

Toter treibt im Freibadbecken - "nicht natürliche Todesursache"

Wie Michael Hetzner, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, auf Nachfrage erklärte, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen, nachdem der Notarzt eine "nicht natürliche Todesursache" für möglich hält.

Laut den Ermittlungen der Polizei, handelt es sich bei dem Mann um einen 77-jährigen Höchstadter, der auch schon "mehrere Vorerkrankungen" hatte. Mit einer Obduktion soll jetzt festgestellt werden, ob der Mann - wie vermutet wird - an einem Herzinfarkt gestorben oder ertrunken ist.

Dem Aufsichtspersonal des Freibads seien nach jetzigem Stand jedenfalls keine Vorwürfe zu machen, sagt der Polizeisprecher. Nach der Befragung zahlreicher Zeugen gebe es keine Anhaltspunkte für eine Verletzung der Aufsichtspflicht.

In einem Freibad in Oberfranken ist ein Neunjähriger verunglückt: Die Feuerwehr befreite das Kind aus einer misslichen Lage.

Alleine in den letzten Tagen ist es zu zahlreichen Badeunfällen gekommen, bei denen mehrere Menschen ihr Leben verloren haben. Ältere Menschen sind dabei am häufigsten unter den Opfern.

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